Mission Liebe - der Podcast für Singles

Bist du wirklich Single? Vermutlich nicht!

Heute stelle ich dir eine ziemlich unbequeme, aber sehr wichtige Frage: Bist du wirklich Single – oder bist du vielleicht schon längst vergeben? Und zwar nicht an einen Mann, sondern an alte Ängste, innere Schutzprogramme oder längst vergangene Geschichten, die du immer noch mit dir herumträgst.

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Bist du wirklich Single? Vermutlich nicht! – Warum viele Singles längst vergeben sind

Bist du wirklich Single oder bist du innerlich längst in einer Beziehung verstrickt – nur nicht mit einem Partner, sondern mit alten Gefühlen, Ängsten und Schutzmechanismen? In ihrem Podcast „Mission Liebe“ nimmt Nina Deißler dich mit auf eine Reise zu deinen inneren Mustern, die deine Partnersuche sabotieren könnten. Dieser Beitrag zeigt dir, warum es manchmal nicht der „Richtige“ fehlt, sondern eine innere Blockade, die dich am Ankommen in der Liebe hindert.

  • Warum du nicht wirklich Single bist, sondern an alte Schutzprogramme vergeben
  • Wie Angst und alte Versprechen dich unbewusst in Beziehungen sabotieren
  • Der innere Vertrag, der Nähe verhindert
  • Wie du diesen Vertrag erkennen und lösen kannst
  • 3 Mutproben für mehr Echtheit und Nähe in deinem Leben

Die paradoxe Wahrheit: Du bist nicht Single, sondern vergeben

Nina erzählt die Geschichte von Susanne, einer klugen und selbständigen Frau, die sich nach einer echten, liebevollen Partnerschaft sehnt, aber seit Jahren allein ist. Trotz vieler Dates und Begegnungen gelingt es ihr nicht, Nähe zuzulassen. Das Problem liegt weniger an den potenziellen Partnern, sondern an einem inneren Muster: Susanne ist „vergeben“ – nicht an einen Mann, sondern an ein Gefühl, eine Angst, einen Schutzmechanismus, der sie seit ihrer Kindheit bewahrt hat.

Der Schutzmechanismus als innere Bindung

Susanne hat sich unbewusst einen Vertrag mit sich selbst gegeben, der lautet: „Ich lasse niemanden so nah an mich ran, dass ich verletzt werde.“ Dieses Versprechen entstand aus schützenden Erfahrungen und war zu einem früheren Zeitpunkt überlebenswichtig. Heute blockiert es sie allerdings und verhindert, dass sie sich wirklich auf jemanden einlassen kann.

Warum der „alte Vertrag“ so schwer loszulassen ist

Oft hält uns die Angst davon ab, Verletzungen zu riskieren. Deshalb nehmen wir lieber das vermeintlich Sicherere: Alleinsein oder Beziehungen, in denen wir nicht wirklich gesehen werden. Die Freiheit, die wir im Single-Dasein zu spüren glauben, ist in Wahrheit häufig nur Einsamkeit mit Angst vor Verlust der eigenen Identität und Autonomie.

Der innere Vertrag – ein versteckter Schlüssel zum Verstehen deiner Beziehungsblockaden

Stell dir einen inneren Ort vor, einen Raum in dir, in dem ein alter Vertrag liegt. Du hast diesen Vertrag zwar nicht bewusst unterschrieben, doch du lebst nach seinen Regeln. Dieser Vertrag enthält Regeln wie:

  • „Ich darf niemanden zu nah an mich ranlassen, sonst verliere ich mich.“
  • „Ich darf keine Verletzlichkeit zeigen, sonst werde ich verletzt.“
  • „Ich muss stark sein und alleine klarkommen.“
  • „Ich darf nicht bedürftig sein, sonst verliere ich meine Liebenswürdigkeit.“

Diese Regeln sind gut gemeint – sie waren dein Schutzschild in einer verletzlichen Phase deines Lebens. Heute jedoch behindern sie deine Authentizität, dein Vertrauen und deine Fähigkeit zu lieben.

Selbstschutz verhindert echte Nähe

So oft wird in der Kindheit vermittelt, dass Nähe Risiken birgt, dass Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass man sich verbiegen muss, um geliebt zu werden. Daraus entsteht ein innerer Konflikt zwischen zwei Grundbedürfnissen:

  1. Autonomie: Frei sein, sich selbst ausdrücken und unabhängig sein.
  2. Bindung: Geliebt und angenommen werden, Geborgenheit erfahren.

Viele lernen, dass diese Bedürfnisse scheinbar unvereinbar sind und dass sie „frei“ nur alleine sein können, während sie in Beziehung ihre Freiheit aufgeben müssten.

Wie deine Muster deine Partnerschaft sabotieren

Oft wählen wir genau die Situationen oder Partner, die unsere alten Muster bestätigen. Du triffst Menschen, die emotional nicht verfügbar sind, die nicht bleiben oder nicht wirklich für dich da sind. Das ist kein Zufall, sondern ein Spiegel deiner inneren Bindungen. Der Wunsch nach Nähe trifft auf die Angst vor Verletzung – und es entsteht ein Stillstand.

Die Illusion der Freiheit als Single

Viele Singles meinen, ihre Freiheit sei ihr Glück. Doch wahre Freiheit entsteht erst, wenn du ohne Angst Liebe zulassen kannst, dich nicht immer schützt und dich authentisch zeigst. Das bedeutet, Mut zu haben, auch Verletzlichkeit zu zeigen, ohne dich zu verlieren.

Wenn du dich verlierst, um zu gefallen

Du willst liebenswert sein und vermeidest es deshalb, dich zu zeigen, wie du wirklich bist? Du verbiegst dich in Beziehungen oder noch vor dem ersten Verliebtsein? Das ist ein sich selbst erfüllender Teufelskreis, der dich davon abhält, wirklich gesehen und geliebt zu werden.

Der Wendepunkt: Erkenne den inneren Vertrag und schreibe ihn neu

Der erste Schritt zu echter Nähe beginnt mit einem ehrlichen Blick auf dich selbst. Frag dich regelmäßig:

  • Bin ich gerade bei mir oder bin ich in meinem alten Muster?
  • Wo habe ich mich heute versteckt oder verbogen?
  • Welche Geschichten über mich wiederhole ich unbewusst?

Dieser Moment der Reflexion kann befreiend wirken und ist die Voraussetzung, um die eigene innere Fernsteuerung zu durchbrechen. Erst wenn du erkennst, was dich kontrolliert, kannst du bewusst neue Entscheidungen treffen.

Ein neuer Vertrag für mehr Echtheit und Mut

Du musst nicht perfekt sein oder dich komplett verändern. Ein neuer, innerer „Vertrag“ könnte lauten:

  • Ich bin bereit, zu fühlen, auch wenn es weh tut.
  • Ich zeige mich, auch wenn ich nicht weiß, wie es ankommt.
  • Ich bleibe bei mir, auch wenn jemand anderer geht.
  • Ich halte mich selbst und brauche niemanden, der das für mich tut.
  • Ich bin nicht falsch, weil ich echt bin.

3 Mutproben für deine Veränderung

Wenn du dich in Richtung Veränderung bewegen willst, probiere diese drei einfachen Übungen aus:

  1. Sag, was du wirklich fühlst: Statt „Mir geht’s gut“ sag ehrlich, wenn du unsicher bist.
  2. Bleib spürbar: Bleibe präsent beim Blickkontakt, im Zuhören und beim Berühren, auch wenn es schwer fällt.
  3. Setze liebevoll Grenzen: Sage offen „Das ist mir zu schnell“ oder „Das fühlt sich nicht stimmig an“.

Jedes Mal, wenn du diese Schritte gehst, heilst du Stück für Stück den alten Vertrag und öffnest dich für echte Verbindung.

Fazit: Du bist nicht wirklich Single – sondern in dir selbst vergeben

Viele von uns tragen innere Muster mit sich, die wirken wie eine Beziehung zu einem Schutzmechanismus, einer Angst oder einer alten Geschichte. Diese unbewussten Verträge hindern uns daran, echte Nähe, Vertrauen und Liebe zuzulassen. Der Schlüssel liegt darin, diese Muster zu erkennen und Schritt für Schritt den Mut zur Echtheit zu finden.

Wenn du bereit bist, diesen inneren Vertrag neu zu schreiben, kannst du aufhören, dich selbst zu verlieren und stattdessen anfangen, dich und andere wirklich zu lieben. Es ist ein Prozess, der nicht über Nacht geschieht, aber jede bewusste Entscheidung bringt dich deinem Ziel näher.

Die Reise zu erfüllten Beziehungen beginnt immer bei dir. Wenn du mehr über dieses Thema erfahren und dich persönlich begleiten lassen möchtest, bietet Nina Deißler mit ihrem Programm „Mission Traummann“ Unterstützung auf dem Weg aus alten Mustern hin zu echter Liebe.

Hast du Lust, dich auf diese spannende Reise einzulassen? Dann höre dir die Folge „Bist du wirklich Single? Vermutlich nicht!“ auf dem Podcast „Mission Liebe“ an. Dort bekommst du noch mehr Impulse, um deine Beziehung zu dir selbst und zu anderen zu transformieren.

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