Warum sich die Falschen so verdammt richtig anfühlen – ein tiefer Blick in unser Liebesleben
Hast du dich schon einmal gefragt, warum dich immer wieder scheinbar die „falschen“ Menschen anziehen – und warum sich genau diese Begegnungen so intensiv und richtig anfühlen? In ihrem Podcast spricht Nina Deißler darüber, wie unsere tief verwurzelten Muster und emotionalen Programme unser Liebesleben beeinflussen. Sie erklärt, warum es nicht darum geht, beziehungsunfähig zu sein, sondern wie bestimmte Gefühle und Vertrautheit die Partnerwahl prägen.
- Warum wir uns oft nicht in Menschen verlieben, sondern in Gefühle
- Wie alte Muster unser Verhalten in Liebe und Beziehungen steuern
- Weshalb sich ungeliebte Partner trotzdem vertraut und richtig anfühlen
- Die Verbindung zwischen Vertrautheit, Sicherheit und emotionalen Automatismen
- Ein erhellendes Beispiel: Die Geschichte vom Schokoladenkuchen
- Warum es wichtiger ist, für die richtigen Menschen sichtbar zu werden, statt allen gefallen zu wollen
- Die entscheidende Frage, die dein Liebesleben verändern kann: „Warum will ich jemanden, der mich nicht will?“
Verlieben wir uns wirklich in Menschen oder in Gefühle?
Einer der größten Irrtümer in unserem Liebesleben ist der Glaube, dass wir uns in einen Menschen verlieben. Tatsächlich verlieben wir uns oft vielmehr in Gefühle – oft jene, die wir ein Leben lang kennen. Dies erklärt, warum wir immer wieder auf dieselbe Art Partner treffen, nur dass sich das äußere Bild ändert: die Frisur, der Beruf, der Wohnort. Die „Verpackung“ wechselt, die Geschichte dahinter bleibt die gleiche.
Die Chemie, die uns manchmal täuscht
Das schnelle Kribbeln, die Aufregung, die Schmetterlinge im Bauch – all das sind Gefühle, die uns schnell verführen. Gleichzeitig meldet sich oft ein leiser Zweifel: „Oh oh.“ Doch statt auf diese innere Stimme zu hören, interpretieren wir die Empfindungen gerne als „Chemie“ oder „Schicksal“ – eine besondere Verbindung. Dabei handelt es sich häufig einfach um ein altes emotionales Programm, das aktiviert wird.
Warum so oft dieselben Beziehungsmuster auftreten
Viele Menschen erkennen später, dass sie immer wieder in die gleichen Beziehungsmuster geraten. Muster wirken wie der Autopilot unseres Liebeslebens. Sie sind vertraut, laufen im Hintergrund ab und bestimmen unser Verhalten, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Diese Muster geben uns eine (scheinbare) Sicherheit, auch wenn sie uns eigentlich nicht gut tun.
Muster, Vertrautheit und Sicherheit – der Kern des Problems
Nina beschreibt das Problem so: Viele von uns halten an Beziehungen fest, obwohl sie uns nicht guttun, weil Vertrautheit sich sicher anfühlt. Sicherheit ist eine Grundbedingung unseres Überlebensgefühls – und das gilt selbst dann, wenn diese Sicherheit schmerzt oder schädlich ist.
Emotionale Programme und ihr Einfluss
In einem Coaching traf Nina eine Frau, die eigentlich eine starke, souveräne Persönlichkeit war, aber beim Thema Männer plötzlich zu jemandem wurde, der sehnsüchtig auf Nachrichten wartete. Diese Frau erzählte von einem Mann, der viele Warnzeichen aussandte: Er meldete sich unregelmäßig, wusste nicht, was er wollte, brach Versprechen. Trotzdem fühlte sich die Frau zu ihm hingezogen und „strahlte“ geradezu für ihn.
Der eigentliche Grund liegt tiefer
Als Nina die Frau fragte, was genau ihr an diesem Mann gefalle, musste sie weinen, ohne es genau zu verstehen. Die wahre Geschichte öffnete sich: Es ging nicht um den Mann, sondern um die Frau selbst – ihre Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, ihr Gefühl, besonders sein zu müssen, um geliebt zu werden, und ihr Wunsch, gewählt zu werden. Der Mann diente nur als Projektionsfläche für diese inneren Gefühle.
Die Geschichte vom Schokoladenkuchen – ein wunderbares Gleichnis
Viele Menschen fühlen sich falsch, weil sie wiederholt abgelehnt werden oder scheinbar nicht die passende Liebe finden. Nina vergleicht diese Situation mit einem Kuchenbuffet:
- Du bist der Schokoladenkuchen, schön, saftig und mit echter Schokolade.
- Neben dir gibt es Erdbeerkuchen, Käsekuchen und viele andere Sorten.
- Verschiedene Menschen kommen zum Buffet und wählen ganz unterschiedliche Kuchen.
- Wenn du oft übersehen wirst, denkst du vielleicht: „Vielleicht muss ich anders sein, leichter, heller oder fruchtiger.“
Das Gefühl, sich verändern zu müssen, um endlich “genommen” zu werden, kennen viele aus dem Dating-Alltag. Die Wahrheit aber ist viel einfacher: Wer Erdbeerkuchen will, will Erdbeerkuchen – und irgendwann kommt die Person, für die du genau der richtige Kuchen bist, mit all deinen Ecken und Kanten.
Warum Perfektionismus und Optimierung nicht helfen
Viele Menschen perfektionieren sich jahrelang oder optimieren ihre Dating-Strategien, machen neue Fotos, suchen auf anderen Plattformen, schreiben bessere Nachrichten. Doch am Ende fühlen sie sich oft erschöpft, frustriert und kurz davor, die Hoffnung auf die Liebe aufzugeben.
Das Kernproblem: Sichtbarkeit für die richtigen Menschen
Der Fokus sollte nicht darauf liegen, möglichst vielen Menschen zu gefallen. Es geht darum, sichtbar für die richtigen Menschen zu werden – jene, die dich so mögen und lieben, wie du wirklich bist. Und je mehr du versuchst, jemand anderes zu sein, desto schwerer wird es für diese Menschen, dich zu erkennen.
Die entscheidende Frage für dein Liebesleben
Eine einzige Frage hat das Potenzial, dein Datingleben komplett zu verändern:
Warum will ich jemanden, der mich nicht will?
Diese Frage mag unangenehm sein, aber sie führt dich zurück zu dir selbst – an den Ort, an dem du wirklich etwas verändern kannst. Weg von der Analyse des anderen hin zu deiner eigenen Wahrheit.
Die Bedeutung deiner “Frequenz”
Viele Menschen suchen nach Verbindung, senden aber unbewusst Signale der Anpassung, Unsicherheit oder Angst aus. Nina spricht davon, dass wir „Frequenzen aussenden“ – innere Geschichten und Glaubenssätze, die unser Umfeld anziehen oder abstoßen.
Ihr Workshop „Traum Partner Frequenz“ hilft dabei, diese innere Ausstrahlung zu hinterfragen und neu auszurichten – damit dein Außen die Liebe anzieht, die zu deinem wahren Selbst passt.
Fazit
Zusammenfassend zeigt Nina Deißlers Podcast, dass die Gründe, weshalb sich „die Falschen“ oft so richtig anfühlen, tief in unseren emotionalen Mustern begründet sind. Wir verlieben uns nicht primär in Menschen, sondern in Gefühle, die uns vertraut und sicher erscheinen. Doch echte Liebe entsteht, wenn wir anfangen, uns selbst ehrlich zu begegnen, unsere Muster zu erkennen und sichtbar für die Menschen zu werden, die uns genau so mögen, wie wir sind.
Wenn du möchtest, dass dein Liebesleben sich wirklich verändert, lade ich dich ein, dir den Podcast von Nina Deißler anzuhören. Dort wartet noch mehr spannende Erkenntnis und Inspiration für deine persönliche Liebesreise.







