Wie Du mit diesem 100 Jahre alten Trick mehr Selbstvertrauen bekommst

Es war einmal….

Ein französischer Apotheker namens Èmile Coué (1857 – 1926). Er fand heraus, dass viele Menschen, die mit kleineren Leiden zu ihm kamen eine sehr negative Einstellung hatten. So gab er ihnen zum Medikament den Rat, sich dreimal täglich etwa 20 mal hintereinander den Satz: „Es geht mir mit jedem Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser“ zu sagen.

Und tatsächlich unterstützte dies die Wirkung jedes Medikamentes immens. Irgendwann fand er heraus, dass bei sehr vielen Leiden dieser Satz so gut wirkte, dass der Patient überhaupt kein Medikament dazu nehmen musste und seine Leiden (z.B. leichte Depressionen, chronische Kopfschmerzen etc.) dennoch tatsächlich leichter wurden und oft sogar ganz verschwanden.

In der modernen Medizin forscht man inzwischen sehr stark am sogenannten „Placebo-Effekt“ und hat herausgefunden, dass tatsächlich eine der wichtigsten und wirksamsten Methoden zur Heilung von Krankheiten die ist, dass der Patient an seine Heilung glaubt.

Mit anderen Worten:

Jeder Mensch ist in seiner Gesundheit abhängig von dem, was er bereit ist, „sich einzureden“. Wer daran glaubt, dass er gesund wird, hat sehr gute Chancen. Wer glaubt, dass er nicht gesund werden kann, der beeinflusst tatsächlich seine Heilung negativ. Und es geht sogar noch weiter: Sehr viele körperliche Krankheiten sind unmittelbar auch unserer geistigen Verfassung zuzuordnen.

Natürlich wird ein beispielsweise ein Schnupfen durch bestimmte Erreger ausgelöst. Bei wem diese Erreger allerdings tatsächlich einen Schnupfen auslösen und wie stark der wird – sprich: wie stark das Immunsystem ist – hat viel mit Deiner geistigen Stärke und Stabilität zu tun.

 

Was hat das jetzt mit mehr Selbstvertrauen zu tun?

Ganz einfach: Dein Selbstvertrauen – also wie sehr Du Dir selbst vertraust bzw. auf Dich selbst vertraust – ist ebenfalls abhängig davon, wie Du mit Dir selbst sprichst. Wie Du mit Dir umgehst.

Du hast einen permanenten inneren Dialog in Dir.

Und wenn dieser permanenten innere Dialog von überwiegend negativen Gedanken geprägt ist (wir denken pro Tag um die 30.000 Gedanken) in denen Du Dir selbst nichts gönnst, Dir misstraust, Dich klein machst, mit Dir schimpfst, Dich tadelst, Dich kritisierst, Dich anmeckerst und so weiter – dann kann auf dieser Basis kein Selbstvertrauen entstehen.

So, wie Emile Coué die Gesundheit der Menschen beeinflusste, indem er sie bat den Satz „„Es geht mir mit jedem Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser“ zu sagen, so kannst auch Du Dein Selbstvertrauen verbessern mit Sätzen, die Du Dir täglich sagst. Selbst wenn Du es eben erst mal „ganz bewusst“, wie eine Übung machst, werden diese Sätze irgendwann zu „Deiner Wahrheit“:

 

Eine neue Einstellung sorgt für mehr Selbstvertrauen

Eine positive Formulierung, die Dir hilft, dein sogenanntes „Mindset“ – also deine innere Einstellung – dahin zu fokussieren und positiv zu verändern, sorgt dafür, dass Dein innerer Dialog sich verändert und Du damit mehr positive Gedanken über Dich und die Welt haben wirst, als negative.

Alle negativen Gedanken, die Du in Dir hast, sind „Überzeugungen“ – „Glaubenssätze“, die Du Dir auch irgendwann einmal angeeignet hast. Vielleicht hat jemand etwas negatives zu Dir gesagt und Du hast es geglaubt. Oder zum Beispiel haben Deine Eltern Deinen Bruder oder Deine Schwester „mehr beachtet“ als Dich und Du hast daraus den Schluss gezogen, dass Du „nicht gut genug“ bist. Das hast Du Dir dann fortan immer wieder gesagt.

Doch leider ist es so: Jeder Gedanke, den wir denken, der möchte gerne „wahr werden“ – wir suchen nach Beweisen, für jede These, die wir in unserem Kopf aufstellen. Und wer Beweise sucht, der findet sie natürlich auch. Suchst Du Beweise für etwas negatives, findest Du sie. Doch anders herum geht es tatsächlich genau so. Wenn Du es richtig anstellst!

Diese positive Formulieren vom alten Apotheker nennen sich „Affirmationen“ und sie können wahre Wunder bewirken!

Schau mal selbst, wo Du häufig überkritisch mit Dir bist und formuliere einen neuen Satz, der Dich nicht klein macht, sondern ermutigt. Ein Satz, der Dich nicht tadelt, sondern tröstet. Ein Satz, der Dich nicht in Deckung gehen lässt, sondern Dich zu Offenheit und Präsenz ermutigt.

Wer zum Beispiel mit einem „Das wird sowieso nix“ an einen Flirt herangeht, der braucht es gar nicht erst probieren. Schon alleine das Gesicht, das dieser Gedanke auslöst, lässt jeden noch so Flirtwilligen meistens davonlaufen… (und schon hat der Negativ-Denker wieder Recht behalten). Allerdings kann man sich auch bei vermeintlich positiven Glaubenssätzen verzetteln:

Vorsicht Falle!

Ganz wichtig bei den positiven Affirmationen ist allerdings, dass es ein „realistischer“ Ansatz sein muss:

Sie sollte so formuliert sein, dass Du sie glauben kannst, wenn Du sie sagst, damit Dein Unbewusstes sie nicht immer wieder kaputtmacht bzw. Deine negativen Gedanken über Dich nicht „noch negativer“ werden, weil Du glaubst, dass Du das nie erreichen wirst oder weil die Affirmation schlechte Gefühle auslöst.

Wenn Du also z.B. als Affirmation nimmst: „Ich bin eine tolle Frau und Männer wollen mich als Partnerin“ – und Du kannst das nicht glauben, dann führt es dazu, dass Du Dir das 20 mal sagst und Dir hinterher vielleicht 40 mal denkst: „Ich Idiot, das ist doch alles Quatsch!“, Und dann bringt das überhaupt nichts – im Gegenteil.

Wenn Du allerdings sagst: „Ich bin eine tolle Frau und offen für neue Begegnungen“ – und du kannst das glauben, dann wird es dazu führen, dass Du quasi „automatisch“ unbewusst Ausschau nach tollen Männern hältst, denen Du bereit bist, zu begegnen, denn wenn Du dir das 20 mal am Tag sagst, glaubst Du das ja irgendwann.

(Natürlich funktioniert das auch für Männer und für alle anderen Lebenslagen!)

Flirtchallenge-Banner für Blog

Die perfekte Affirmation

Ganz egal welchen Satz Du Dir sagst: Er sollte einfach positiv sein und etwas besser, als Deine aktuelle Wahrnehmung. Wenn Du ihn glauben kannst, wird er irgendwann normal für Dich – so wie alles andere, was Du Dir (unbewusst) zig mal am Tag gesagt und es irgendwann geglaubt hast.
Deine Affirmation kann sich monatlich, wöchentlich oder sogar täglich verändern, denn es geht darum, dass sie hilft, Dich zu verändern.
Sehr hilfreich können sogenannte „wenn, dann“ oder „je, desto“ Formulierungen sein, weil sie für das Unterbewusstsein besonders logisch sind:
  • Je mehr ich mir erlaube, meine menschliche Wärme und Liebe auf natürliche und selbstverständliche Weise auszustrahlen, umso mehr füllt sich mein Leben mit warmherzigen und liebevollen Menschen.
  • Es gibt so viele passende Partner da draußen – wenn ich offen für Begegnungen bin, werde ich sie treffen.
  • Menschen begegnet mir, wie ich ihnen begegne und es ihnen ermögliche. Wenn ich offen und freundlich auf Menschen zugehe, werde ich viele gute Begegnungen haben.

 

Eine andere sehr gute Möglichkeit sind Affirmationen, die Dir eine Art „Erlaubnis“ geben:

  • Ich muss nicht perfekt sein, um liebenswert zu sein.
  • Ich darf lieben und eine Partnerschaft führen, die mir und meinen Bedürfnissen entspricht.
  • Ich darf ein schönes Leben führen und es genießen – und es ist okay, wenn ich mal einen nicht so guten Moment habe.

Achte nur immer darauf, dass Du Deine Affirmationen immer möglichst positiv formulierst: Also keine negativen Dinge – ich habe hier z.B. absichtlich „es ist okay wenn ich mal einen nicht so guten Moment habe“ geschrieben, anstatt „einen schlechten Moment“. Nutze nach Möglichkeit positive, freundliche Worte in den Affirmationen, denn Deine Worte hinterlassen Spuren in Deinem Geist.

 

Achte auch auf Deine Umgebung

Eine weitere gute Möglichkeit ist, sich täglich mit positiven Dingen zu beschäftigen und sich mit Bildern und Objekten zu umgeben, die Dir ein gutes Gefühl vermitteln.

Die Dinge, mit denen Du Dich umgibst, sprechen nämlich auch zu Dir. Sie sagen Dir jeden Tag, wie es Dir geht und „was Du wert bist“. Du kommunizierst nämlich nicht nur in Deinem Kopf mit Dir selbst sondern auch mit dem, was Du in Deiner Wohnung, an Deinem Arbeitsplatz und an Deinem Körper hast:

  • Eine total unordentliche Wohnung gibt in der Regel kein gutes Gefühl – miste aus und bringe Klarheit in Deine Umgebung
  • Dasselbe gilt für einen zu vollen, unordentlichen Kleiderschrank, in dem die Hälfte der Klamotten eh nicht passt
  • Welche Bilder hast Du an den Wänden? Vermitteln Sie Dir ein gutes Gefühl von Frieden, Ruhe, Geborgenheit, Liebe?
  • Welches Geschirr benutzt Du? Gönne Dir eine schöne Tasse, aus der Du morgens als erstes trinkst. Eine, die Dir gute Laune macht.
  • Welche Unterwäsche trägst Du? Eine, die Dir ein gutes, schönes Gefühl vermittelt?

 

Noch mehr Hilfe für mehr Selbstvertrauen

Ich habe vor einigen Jahren ein Video erstellt, das in sehr kurzer Abfolge 100 positive Sätze für Dich abspielt. Dass Du sie so schnell kaum lesen kannst, ist Absicht. Dein Unbewusstes kann sie erkennen. Wenn Du es Dir jeden Tag – am besten gleich morgens – anschaust, hat auch das eine starke, positive Wirkung auf Dich.

Das Video wurde inzwischen über 250.000 mal aufgerufen… ich weiss, warum! 🙂

Mehr Selbstvertrauen – werde echt!

Natürlich wächst Selbstvertrauen nicht am Baum und kommt nicht über Nacht. Es ist ein Prozess. Ein Prozess, bei dem ich Dich begleiten und unterstützen kann.

Mit 20 Jahren Erfahrung in Sachen Aufbau von Selbstvertrauen und Selbstwert habe ich die wesentlichen Blockaden – aber auch die wirksamsten Methoden zur Veränderung erforscht und daraus ein Online Coaching Programm entwickelt, das Du von Zuhause aus machen kannst.

Drei mal pro Jahr gebe ich neuen Teilnehmern die Möglichkeit zu starten. Klicke hier und trag Dich ein:

Infos zum Werde-echt-Programm hier

(No Spam: Ich mag Spam genauso wenig wie Du – deshalb gebe ich niemals Mailadressen weiter. Deine Daten bleiben bei mir und sind sicher. Versprochen.)

Bild: Depositphoto