Mach das nicht nach – aber glaube, dass es möglich ist: Liebe auf den ersten Blick

von | Interaktion & Anziehung, Kontaktaufnahme & Flirt, Liebesfähigkeit, Selbstvertrauen & Selbstwert, Tipps & Tricks | 7 Kommentare

Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Das werde ich häufig gefragt und die Antwort ist nicht ganz so einfach. „Mach das nicht nach – aber glaube, dass es möglich ist!“ – das ist ein Satz, den ich in „Mission Liebe“ oft sage und es geht um meine eigene, wahre Liebesgeschichte. Ich möchte heute diese Geschichte mit Dir teilen, denn unglaublich, wie sie klingt, hat sie auch damit zu tun, Dir zu zeigen, was ich getan und verändert habe, damit sie wahr werden konnte. Und was auch Du tun kannst, damit Du Dein persönliches „Happy End“ in der Liebe findest.

Meine Geschichte:

Es war 2007 – ich war 33 – und ich war müde:

  • Ich war müde davon, Männer kennen zu lernen, Dates zu haben, meine „Geschichte“ zu erzählen (und mich zu „erklären“, weil ich als „Datedoktor“ ja bestimmt ganz hohe Ansprüche hätte oder sonstigen Mist…).
  • Ich war müde davon, immer wieder Hoffnung zu haben, dass der nächste Mann ja vielleicht der „Richtige“ sein könnte.
  • Ich war müde von dem Gefühl, immer wieder von vorne anfangen zu müssen – ohne jemals anzukommen.

Vielleicht kennst Du das ja auch, dass Du schon gar keinen Bock mehr hast, Dich zu verabreden, weil Du einfach langsam durch bist?

So hat sich das auch für mich irgendwann angefühlt. Und das ausgerechnet mir, die ich bereits seit Jahren Menschen half, ihre Schüchternheit zu überwinden oder andere beziehungsverhindernde Muster und Blockaden zu erkennen und zu überwinden… ausgerechnet ich fand keinen passenden Partner. Ich war genervt und frustriert.

Ich hatte mich von meinem letzten Partner getrennt, weil er „nicht echt“ war: Er war immer bemüht, alles für mich zu tun und mir zu gefallen.  Ich merkte, dass es ihm wichtiger war, Harmonie zu haben – als eine eigene Meinung. Das war nicht okay für mich und es änderte sich auch nicht – also war irgendwann Schluss. Danach gab es immer wieder „Episoden“…

Irgendwann erkannte ich, was mein Problem war

Und glaube mir, es ist nicht schön, wenn Du bemerkst, womit Du Dich selbst boykottierst – es ist alles andere als schmeichelhaft für Dich selbst. Genau deshalb sind die meisten Menschen unheimlich gut darin, den echten, wirklichen Grund für ihr Scheitern, vor sich selber geheim zu halten. Meistens glauben meine Klienten, sie wüssten schon, woran es liegt… und meistens stimmt das nicht mal ansatzweise.

Und genau so ging es mir selbst…

Ich bemerkte, dass ich mir innig wünschte, dass jemand mich so toll fand, dass er mich wirklich „haben“ wollte, dass er verbindlich mit mir sein wollte. Und dann bemerkte ich, dass ich diejenige war, die immer ein Stück weit unverbindlich blieb… Ich wollte eigentlich am liebsten, dass ein Mann ankäme und mir sagte, dass er mich heiraten wolle.

Doch ist selbst sagte immer, dass ich die Ehe für eine unnötige und überholte Institution hielt: Da müsste ich ja was versprechen, von dem ich gar nicht wüsste, ob ich das halten könnte – und ich wollte nichts versprechen, was ich nicht halte! Aus die Maus.

Ich stellte fest, dass es ganz schön blöd ist, herumzulaufen und immer zu sagen: „Ich mag keine Kekse! Kekse sind blöd!“ und dann immer darauf zu hoffen, dass einer ankommt und mir Kekse anbietet (um ihn dann wahrscheinlich nicht mal anzunehmen)

Ich bemerkte, dass ich mir wünschte, dass jemand sich wirklich zu mir bekannte. Und ich bemerkte, dass ich permanent unehrlich war damit.

Eine schmerzhafte Erkenntnis

Die Wahrheit war: Ich wollte etwas, was ich selbst nicht bereit war zu geben. Ich fühlte mich oft einsam und ich war einfach nicht gerne alleine… und noch circa 37 andere Dinge, die ich niemals zugegeben hätte. Ich wollte jemanden der zu mir steht – aber stand ich überhaupt zu mir? Pah!

Sich all das einzugestehen war nicht leicht – doch es half… Eine ganz wichtige Erkenntnis war: Der Mensch, der sich unbedingt zu mir bekennen musste, war ich selbst!

Ich hörte auf, mich dafür zu entschuldigen und falsch zu finden, dass ich war, wie ich war… oder wie ich bin. Es geht nicht darum, jedem zu gefallen – sondern die zu finden, denen man gefällt!

Eine befreiende Konsequenz

Dann zog ich ein paar Konsequenzen: Ich hörte auf, mich zu verstecken oder „zurechtzubiegen“, wenn ich einen Mann kennen lernte, denn ich begann, zu mir zu stehen und wollte jemanden finden, der das ebenfalls konnte:

  • Wenn er Probleme damit hatte, dass ich anderen das Flirten beibrachte, war er eben nicht der Richtige – denn ich wollte keinen Mann, der Probleme damit hatte, dass ich anderen das Flirten beibringe: Next!
  • Wenn ich einen Mann traf, der Angst hatte, dass ich ihn durchschaute, weil ich Coach war, dachte ich mir: Was hat er zu verbergen, das ich auf keinen Falls sehen dürfte? Und was glaubt er, wie dumm andere Frauen sind, dass sie das nicht auch irgendwann sehen würden? Ich wollte keinen Mann, der so wenig Selbstvertrauen oder seltsame Geheimnisse hatte: Next!
  • Wenn ich einen Mann traf, der Angst hatte, dass ich ihn manipulieren würde, sagte ich: „Ich dachte, darum geht’s? Dass wir uns gegenseitig manipulieren… so sehr, dass wir uns richtig super finden und Spaß miteinander haben.“ Und dann ging ich. Next!
  • Wenn ich einen Mann traf, der „nicht so ganz frei war“, ging ich: Ich wollte einen Mann, der mich wollte und der auch „konnte“, wie er wollte: Next!

Was dafür notwendig war, konnte ich: Ich weiß, wie man Menschen kennen lernt und Kontakt herstellt. Genau das ist es ja, was ich damals schon Menschen beibrachte.

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Wer passt zu mir?

Ich veränderte die Art, wie ich suchte und „wen“ ich suchte: Ich hörte auf, mich „passend zu machen“ – denn genau das, was mich an meinem Ex-Freund gestört hatte, hatte ich selbst auch gemacht. Nur etwas besser getarnt. Und deshalb hatte ich es nicht bemerkt. (Typisch übrigens… sehe ich im Coaching an meinen Klienten dauernd und hätte ich doch eigentlich merken können!?)

Früher hieß es immer: „Du bist so abgedreht, Du musst so einen Ruhigen haben, der Dich erdet!“ Und weisst Du was? Einen Scheiss muss ich! Diese These ging immer davon aus, dass es falsch ist, so zu sein und ich habe sie geglaubt. Ich habe geglaubt, dass ich jemanden bräuchte, der mich „normaler“ macht. Aber warum? Was war das für ein Blödsinn!? Was ist falsch daran, dass ich so bin, wie ich bin?

Und dann sagte ich einfach: „Ich wünsch mir jemanden, der genau so beknackt ist, wie ich es bin!“

Ich wollte jemanden, der mich ansatzweise versteht, der auch spontan verrückt sein kann, der auch manchmal „drüber“ ist, der auch gerne redet, der auch aus vollem Hals in der Öffentlichkeit singt, wenn ihm danach ist, der auch laut ist, der ein riesigen Herz hat… (Spoiler-Alarm: Heute kenne ich unzählige Menschen, die so sind…)

Ich veränderte auch meine Profil-Fotos:

Ich habe ein sogenanntes „Gummy-Smile“ – das heisst: Wenn ich lache, liegt quasi mein kompletter Oberkiefer frei. „Wie ein Pferd“, haben sie mich früher gehänselt – und ich habe mich geschämt. Es gab kaum Fotos von mir, auf denen man mich offen lachen sah – weil es doch „so hässlich“ war. Oft hielt ich die Hand vor den Mund, wenn ich lachte, weil ich gelernt hatte, dass es ja so furchtbar aussah…

Ich hatte ein Foto von mir, wo die Fotografin mich dabei „erwischt“ hatte… ich wollte es am liebsten vernichten – doch diesmal…

Diesmal nahm ich das Foto und machte es zu meinem Profilbild (bei Myspace damals – kennt das noch wer?)

Und ich bekam tatsächlich auch zwei Mails von Leuten die mir sagten, das Foto sei „unmöglich“ bzw. „voll übertrieben“ – es wäre total unauthentisch und „too much“. Aber tatsächlich hatte ich hier einfach nur schallend gelacht und die Fotografin drückte auf den Auslöser, bevor ich den Kopf noch vorne warf, um mich auf dem Boden zu rollen…

(Foto: Svea Ingwersen

Und dann passierte noch etwas:

Ich bekam eine Nachricht von einem Musiker, der mit Bekannten von mir befreundet war. Wir hatten erst kürzlich über seine Musik gesprochen und dass ich mir die unbedingt mal anhören sollte. Ich erinnerte mich an ein Video mit ihm, wo mir seine Präsenz aufgefallen war – und dass er (auf eine lustige Art) ganz schön beknackt zu sein schien…

Als er mir schrieb, erinnerte ich mich sofort – er hatte neue Musik und ich hörte sie mir direkt an. Und mir gefiel ziemlich gut, was ich hörte – deshalb schrieb ich ihm das auch. Nur eine kurze, nette Notiz – ein Kompliment.

Er sah es, sah mein Bild und sagte sich: „Eine Frau, die so lachen kann und mir so ein Kompliment schickt – einfach so – die will ich kennen lernen!“

Zunächst ging es um Musik. Keiner von uns hatte Lust auf den „Balztanz“: darauf, jemanden beeindrucken zu müssen… zum Glück. Wir schrieben und erzählten uns alles mögliche. Wir schickten einander Songs, die wir mochten.Wir riskierten, uns zu blamieren, weil wir einander ehrliche Antworten gaben. Und irgendwann merkte ich: Ich finde diesen Typen richtig gut!

Als er mich das erste mal anrief, wusste ich schon, dass er dran ist noch bevor ich den Hörer in die Hand nahm. Und eigentlich haben wir nur dummes Zeug geredet und blöd gelacht – wie 14jährige… Doch danach konnte ich nicht mehr schlafen. Ich war dabei, mich in jemanden zu verlieben, den ich überhaupt nicht kannte.

Aber ist das nicht immer so?

Wir verlieben uns in Unbekannte

Wir kennen die Menschen meist (noch) nicht, in die wir uns verlieben… wir verlieben uns in eine Idee von jemandem. Dennoch: Ich brauchte einen Realitäts-Abgleich! „Was willst Du?“ fragte mich meine Freundin damals. „Einen Mann, der mich seinen Freunden vorstellt, mit den Worten: Das ist sie!“, sagte ich.

Und dann fuhr ich nach Berlin – für den Realitäts-Abgleich. Ich wollte wissen, was dahinter steckte: Ich wollte wissen, wie er wirklich so war… dieser Typ. Wie er roch. Wie er mich ansehen würde. Und wie es sich anfühlen würde, wenn er mich umarmt. Ob er küssen konnte.

Ich brauchte etwa 2 Stunden, um das herauszufinden. In diesen zwei Stunden gingen wir spazieren, redeten, lachten. Dann begegneten wir Freunden von ihm. Er legte den Arm um mich und sagte: „Das ist sie, das ist meine Nina!“ Ich war sprachlos. Zum ersten mal. Hatte er wirklich gerade genau diesen Satz gesagt?

Als ich auf dem Heimweg eine Freundin anrief, sagte ich einfach nur: „Den heirate ich!“ Sie machte eine alberne Bemerkung darüber.

Drei Tage später rief er mich an und sagte, er habe ein Lied für mich geschrieben… und es wäre jetzt etwas seltsam, denn das Lied sei ein Heiratsantrag. Weitere zwei Tage später kam er nach Hamburg und machte ihn tatsächlich: Den Heiratsantrag beim zweiten Date.

Ich habe ja gesagt.

Das war im Dezember 2007.

Viele meiner Freunde hielten das für einen Scherz. Die anderen gaben uns zwei Jahre. Höchstens.

Im Mai 2008 haben Claudius Mach und ich geheiratet. Und ich glaube, die meisten Leute, die zu unserer Hochzeit kamen, war einfach nur neugierig, weil sie nicht glauben konnten, dass wir das wirklich tun würden.

Wir taten es.

War das vernünftig? Sicher nicht. Aber wer will schon aus Vernunft heiraten?

Viele Menschen, die aus Vernunft geheiratet hatten, waren auch geschieden – also wo war das Risiko? Wir kannten uns doch eigentlich kaum – ja, das stimmt irgendwie schon. Andererseits: Viele Menschen die sich gut kannten, als sie heirateten, waren ebenfalls geschieden – so what!?

Was die Liebe braucht

Am Ende kommt es nicht darauf an, wie lange man jemanden kennt, sondern ob man die richtigen Gemeinsamkeiten hat: Werte, Visionen, Humor und was man unter „Partnerschaft“ versteht. Noch wenige Monate vorher hätte ich jeden für verrückt erklärt, wenn er mir diese Geschichte erzählt hätte (und ich würde verstehen, wenn es Dir auch so geht).

Wie gesagt: Mach das nicht nach! Aber ziehe in Betracht, dass es passieren kann.

Bei mir hat es von: „Sch…. doch drauf! Ich hab keine Lust mehr… ich bin genervt, mir ist das alles zu doof“ zu „Ich heirate!“ und über beide Ohren verliebt und glücklich zu sein, circa 4 Wochen gedauert.

Zwischen der angepissten Single-Frau und der glücklichen Braut, die Du da oben auf dem Foto siehst, liegen ca. 7 Monate. Und dasselbe sagt Claudius auch… er hatte nämlich den Kanal eigentlich auch voll und hätte nie gedacht, dass er spontan eine eigentlich völlig fremde Frau bitten würde, ihn zu heiraten.

Und es ist vollkommen egal, welches Beziehungsmodell Du bevorzugst: Niemand muss heiraten. Ich will Dir einfach sagen, dass all das möglich ist – egal, wie verrückt es klingt.

Was Du daraus mitnehmen kannst:

Liebe auf den ersten Blick ist unwahrscheinlich – aber möglich. Eine Liebesgeschichte beginnt immer zuerst bei Dir selbst… achte darauf, was Du Dir von anderen wünschst und frage Dich, ob Du selbst tatsächlich auch bereit bist, dasselbe zu geben – zuerst Dir und dann auch anderen.

Liebe braucht nicht immer Verliebtheit auf den ersten Blick. Liebe braucht nicht immer Zeit. Liebe braucht manchmal einfach das richtige Timing – einen magischen Moment, in dem Dir klar wird, was Du willst und dass letztendlich alles ein Abenteuer sein kann.

Die Erkenntnis, dass Du im Grunde keinen Fehler machen kannst, wenn Du bereit bist, aus all Deinen Erfahrungen zu lernen. Und dass Du nicht falsch bist – sondern besonders. Und dass Du nicht allen gefallen musst, sondern dass Du Menschen die Chance geben musst, Dich kennen zu lernen und mehr Zeit mit denen verbringst, denen Du gefällst (das ist übrigens auch der Trick, um Angst vor Ablehnung zu verlieren!).

Mission Liebe

Dieser Intensiv-Workshop hilft Dir zu verstehen, warum es in Sachen Liebe und Beziehung bei Dir in der Vergangenheit schlecht gelaufen ist – und wie Du das veränderst. 

In den 3 Workshop-Tagen wirst Du die Zusammenhänge zwischen Deiner Kindheit und Deinem Liebesleben verstehen. Du lernst in nachvollziehbaren Schritten, Deine emotionalen Wunden zu heilen und Deinen inneren emotionalen Kompass neu auszurichten, so dass Du passende Partner/innen erkennst und anziehst und liebevolle, dauerhafte Beziehungen etablieren kannst.

Zu den Infos und Terminen

Partnersuche ist ein bisschen wie Marketing:

Wenn Du weißt, wie einfach es ist, Menschen kennen zu lernen, dann dauert es nicht lange, bis es leicht wird, die loszulassen, die nicht das sind, was Du willst (oder die nicht dasselbe wollen wie Du). Du willst Menschen finden, die Dich wollen und die dasselbe wollen, wie Du. Alles andere ist blödsinnig und kostet nur Zeit, Kraft und Nerven. Also klammere Dich nicht ewig an jemanden, der von vorne herein schon nicht dasselbe will wie Du.

Schaffe Dir Gelegenheiten, Menschen zu treffen und kennen zu lernen. Du musst nicht mit jedem (oder jeder) ausgehen oder ewig Zeit verbringen – aber sei offen für Begegnungen:

  • Erwidere Blickkontakte oder fang kleine Gespräche an.
  • Beteilige Dich aktiv an Konversationen in Deinem Umfeld
  • Sei nett zu Deinen Nachbarn, den Leuten im Supermarkt etc.
  • So kontaktfreudig und nahbar

Und dann „sortiere“ und habe Standards. Denn wenn Dir die oder der „Richtige“ begegnet, dann geht’s ja eigentlich erst los – es ist kein Ankommen: Es ist ein Aufbruch.

Partnerschaft ist Persönlichkeitsentwicklung

Unsere Liebesgeschichte war kein „Happy End“! Es war der Anfang. Der Anfang einer neuen Reise. Eines neuen Abenteuers – mit allem, was das Leben bereithält: Mit Hochs und Tiefs. Höhere Hochs und tiefere Tiefs als jemals zuvor.

Weil der Typ genauso beknackt ist, wie ich. Weil wir uns wirklich aufeinander eingelassen haben.

Weil wir all unsere Dämonen raus- und aufeinander losgelassen haben. Und weil wir uns immer wieder daran erinnert haben, dass keiner von uns „Täter“ oder „Opfer“ ist, sondern dass wir hier sind, um zu lernen… und das der jeweils andere nicht „böse“ oder „falsch“ ist, sondern dass er nur seinen salzigen Daumen auf eine Wunde legt, die schon lange da ist, damit wir es merken und heilen können.

Und das ist furchtbar anstrengend. Und es ist die Mühe wert. Man kann das überleben. Es lohnt sich.

Das ist meine Geschichte.

Und das ist der Grund, warum ich heute immer noch – und jetzt noch viel mehr und viel lieber – Menschen dabei unterstütze, die Liebe zu finden.

Weil ich weiss, dass es sich wirklich lohnt. Mach das nicht nach – aber glaube, dass es möglich ist.

Titelfoto Nina und Claudius: He Shao Hui – danke! 

7 Kommentare

  1. Ach Nina, ich habe irgendwann kurz nach deiner Geschichte einen deiner Kurse in Köln besucht. Damals hast Du schon von euerer kurzen Entstehungsgeschichte geschwärmt. Desto mehr freue ich mich, das es keine Ende genommen hat und diese Lovestory einfach weiter geht. Vielleicht hab ich deine Kurse damals nur mit einem Ohr verfolgt, weil ich mit vielen Dingen zu dem Zeitpunkt nicht viel anfangen konnte, trotzdem sind mir bis heute einige Dinge im Hinterkopf geblieben, die ich immer wieder anwende. Ich habe auch so einen Menschen getroffen, wo eine Scheiss Drauf – eher fällt als über die Vernunft nachzudenken. So haben wir nach kurzer Zeit (4 Monate) beschlossen, das wir nicht weiter alleine sein wollen und heute einen wundervollen Sohn. Wenn jemand fragt, wie lange wir schon zusammen sind, muss ich wirklich grübeln. Die Standard Antwort ist dann meist „Seit 3 Tagen“, was schon für recht viel Aufsehen gesorgt hat, wennn man halt nicht leise ist. Und ist es egal – wir leben unsere Regeln und Bekloppt sein so aus, wie wir es wollen. Danke !

    Antworten
    • Lieber Daniel, das klingt wundervoll und ich freu mich so sehr für Dich!

      Antworten
  2. es hat mich tief berührt und es ist so einfach und klar, was du schreibst,
    dass es zu herzen geht… da schöpfe ich hoffnung, das leben möglich ist
    auf eine authentische spielerische art neu am leben teil zu haben…

    Antworten
  3. Die Geschichte ist zauberhaft und so nachvollziehbar beschrieben. Der entscheidende Satz ist meiner Meinung nach: „weil wir uns aufeinander eingelassen haben“. diese bei euch beiden sehr „frühzeitige“ Entscheidung hat ein tragbareres Fundament gelegt als viele andere, die sich prüfen und prüfen und zweifeln und zweifeln. Ich wünsche euch beiden, dass ihr weiter zusammen bleiben mögt – trotz aller Höhen und Tiefen. :-*

    Antworten
  4. Was für eine echte Gänsehautgeschichte! Danke Danke! Wunderbar.

    Und Danke auch für den realistischen Abspann…ganz wichtig, da es ja nie nur die Wolke 7 bleibt. Aber auch ich glaube seit einer Weile daran, dass sich die Anstrengung und Mühe lohnt! Und jeden Tag ein bisschen mehr.

    Antworten
  5. Voll schön 🙂 Man bekommt richtig Lust, sich auch einfach mal wieder richtig zu verlieben… ohne Vernunft, ohne Verstand einfach dem Herzen folgen.

    Und eines wird auch so schön klar: Wer sich verstellt kann nicht so geliebt werden, wie er ist!

    Alles Gute euch beiden…

    Antworten
  6. Was eine tolle Jeschichte…<3

    Einfach Zucker,.. s
    chön,durchgeknallt, liebevoll, bekloppt und Herzergreifend..
    Und, wie geil siehst Du bitte auf dem Hochzeitsbild aus!?
    Wunderschön…
    Lg aus Köln

    Antworten

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