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Wann beginnt flirten

Wann beginnt flirten?

Wo beginnt flirten?

Flirten ist eine herrlich unverfängliche und freundliche Art der Kontaktaufnahme. Gerade weil sie so zart und spielerisch sein kann, ist es nicht immer ganz einfach eindeutig zu erkennen, ob eine Person gerade flirtet oder nicht. Genau das macht einen Flirt allerdings auch so spannend und reizvoll, wenngleich harmloser als direktes Anbaggern. Grundsätzlich beginnt ein Flirt häufig mit eindeutigem Augenkontakt, einem charmanten Lächeln und offener Körpersprache. 

Gerade Frauen zeigen in dieser Anfangsphase gerne ambivalent: Manche sind zugewandt, erwidern Blickkontakt, spielen mit ihren Haaren. Andere schauen nach einem flüchtigen Blickkontakt direkt weg. Hier kann es schon die ersten Missverständnisse geben. Was eigentlich folgen könnte, sind ein paar freundliche Worte, vielleicht ein gutes Kompliment und eine im Grunde unverbindliche, aber reizvolle Unterhaltung.

Warum wir uns so schwer damit tun?

Weil wir flirten oft mit anbaggern oder anmachen verwechseln und weder aufdringlich noch billig wirken wollen.

Stellt sich also die Frage: 

 

Wann beginnt flirten und wann ist es Anbaggern?

Du bist dir nicht sicher, wo der Unterschied zwischen einem Flirt und ernsterem Anbaggern besteht? Für viele Menschen ist das gar nicht so einfach zu unterscheiden, dabei ist der größte Unterschied recht simpel: Ein Flirt ist so leicht und ungezwungen, dass die Beteiligten oftmals gar nicht mit Sicherheit sagen können, ob gerade geflirtet wurde. Beim Flirt fühlt man sich in der Regel hinterher besser als vorher.

Flirten besteht aus kleinen Aktionen, die im Grunde nur dazu führen, dass du den anderen etwas positiver wahrnimmst, dich selber ein wenig besser fühlst und einfach etwas gute Laune verteilt wurde. Mehr Intentionen stehen oft gar nicht dahinter. Ergibt sich daraus noch mehr – schön. Wenn nicht: Auch gut.

Wurdest du hingegen gezielt angebaggert, ist dies meistens recht offensichtlich:

Beim Anbaggern versucht eine Person gezielt etwas zu erreichen (beispielsweise ein Date oder doch wenigstens eine ganz bestimmte Reaktion zu erhalten). Anbaggern ist meistens direkter, kann auch plumper sein. Es ist einseitig und kann in einigen Fällen sogar unangenehm werden (etwa wenn eine Person zu aufdringlich wird). Beim Anbaggern ist klar: “Hier will eine/r was von mir!”

Hat es beiden Personen einfach Spaß gemacht, ein wenig spielerisch Kontakt aufzunehmen, dann war es wahrscheinlich ein Flirt!

Wenn der Flirt jedoch an sich gar nichts will – warum sollte man es dann überhaupt tun? Dafür gibt es eine Menge Gründe – die ich Dir gleich noch genauer erläutern werde. Zunächst aber eine andere wichtige Frage:

 

Flirten und Partnerschaften – geht das?

Die Frage „wann beginnt flirten“ beschäftigt viele Menschen auch deshalb, weil sie sich nicht sicher sind, ob ein Flirt in einer Partnerschaft erlaubt ist. Ist dieses reizvolle in Kontakt treten wirklich harmlos oder zählt es schon als Betrug? Darf der Partner wirklich eifersüchtig sein, wenn geflirtet wird und wenn ja – wann beginnt flirten und wann handelt es sich nur um eine freundliche Unterhaltung?

Flirten ist im Grunde etwas reizvoller, spielerischer und charmanter als eine einfache Unterhaltung. Wenn etwas mehr Augenkontakt gehalten wird, als üblich, etwas mehr Charme eingesetzt wird, ein paar Komplimente verteilt werden – das sind Anzeichen für einen Flirt. Natürlich sind die Grenzen nicht immer ganz eindeutig zu erkennen und das, was für den einen bereits flirten ist, kann für einen anderen alltäglicher Umgangston sein. Genau das macht flirten auch so interessant! Es ist immer ein Spiel und die meiste Zeit darf gerätselt werden, ob der andere wirklich flirtet oder nicht.

Ob flirten in einer Partnerschaft in Ordnung ist, müssen die Partner für sich selber entscheiden. Grundsätzlich ist flirten, wie gesagt, harmlos. Wenn du dich einfach locker und nonchalant unterhältst, ist schließlich nichts dabei, oder? 

Und ich möchte aus 20 Jahren Erfahrung als Beziehungscoach noch eine weitere Überlegung dazu geben: 

Im Flirt vermitteln wir anderen Menschen ein gutes Gefühl. Wir zeigen vielleicht auch, dass wir jemanden attraktiv finden. All das ist für erwachsene, mündige Menschen normal und gesund. Wenn jemand, der in einer Partnerschaft ist, sich für Flirts im Alltag komplett verschließt, dann bedeutet das auch, dass er/sie das Gefühl, attraktiv zu sein nur und ausschließlich in der Partnerschaft sucht. Für dieses Gefühl braucht es ab und zu auch “Feedback” –  sprich: Bestätigung. Und diese Bestätigung soll dann einzig und alleine vom Partner bzw. von der Partnerin kommen. Das ist in den ersten Monaten und Jahren sicherlich häufig und ausreichend… aber die Erfahrung zeigt, dass sich bei vielen Menschen der Alltag auch in die Beziehung und in das gegenseitige Flirten einschleicht. 

Flirtet mein Partner jedoch oder wird er angeflirtet und fühlt sich daraufhin attraktiv und kommt mit diesem kleinen “Energie-Push” in Flirtlaune nach Hause, bleibt das sicher nicht lange unbemerkt und wirkt sich damit auch positiv auf die Beziehung aus!

Wer also im Rahmen der Beziehung fragt, wo flirten beginnt, um dem Partner oder der Partnerin “die Hölle heiß” zu machen, weil er oder sie “zu freundlich” im Umgang mit Fremden war, der sollte nochmal nachdenken: Ist es wirklich eine gute Idee, eine “Quelle für schlechte Gefühle” zu sein, wenn der Partner sich gerade gut fühlt? 

Natürlich ist es etwas anderes, wenn der/die Partnerin hemmungslos herumbaggert – doch bei einem harmlosen Flirt könnte man schmunzeln: ist es doch ein Zeichen, dass man keinen “Trostpreis”, sondern jemanden an seiner Seite hat, der offenbar gut ankommt… 

Lies hier zu auch: Angst den Partner zu verlieren >>>>

Da flirten auch keine andere Intention verfolgen muss, also eben gerade nicht auf “Erfolg” (wie z.B. eine Affäre o.ä.) ausgerichtet ist, spricht im Prinzip auch innerhalb einer Partnerschaft nichts  dagegen: Gönnen Sie einander ein gutes Gefühl, denn ein/e gutgelaunte/r Partner/in ist doch etwas schönes. Im besten Fall werden solche Dinge jedoch frühzeitig zwischen den Partnern besprochen, sodass jeder weiß, dass er dem anderen vertrauen kann. Dann kann sorglos hier und da ein Lächeln verschenkt oder angenommen werden!

 

Warum sollte man überhaupt flirten?

Flirten kann sich positiv auf deinen Zustand auswirken: Jeder bekommt gerne ein freundliches Lächeln geschenkt und eine ungezwungene, spannende Unterhaltung – auch wenn sie nur wenige Minuten anhält – kann den kompletten Tag in eine positivere Richtung lenken. Ein leichter Flirt im Alltag zeigt uns, dass es Spaß machen kann, mit anderen Menschen zu interagieren, er kann für ein wenig Bauchkribbeln sorgen und das Selbstbewusstsein pushen. Gleichzeitig geben wir beim Flirten genau diese Gefühle auch einer anderen Person weiter. Ein lockerer Flirt sorgt also für Freude auf beiden Seiten, daher lohnt sich, häufiger ein kleines Lächeln zu verschenken!

Dies bleibt auf Dauer nicht ohne Wirkung:

Auch wenn Du vollkommen absichtslos flirtest, keine weitere Intention dahintersteckt, als der Flirt selbst – so macht es doch einen großen Unterschied für Dich (und andere)! Mit dem „echten“ (= absichtslosen) Flirt verschenkst Du ja quasi gute Gefühle. Wenn das funktioniert, fühlt sich das auch für Dich gut an. Wenn es mal nicht funktioniert, lernst Du, damit besser umzugehen. Merke: Wenn Deine Absicht nichts mehr ist, als ein gutes Gefühl zu vermitteln und Dein Gegenüber das nicht versteht oder sich nicht gut fühlen will, musst Du Dich deswegen nicht schlecht fühlen. Dann war es eben ein Missverständnis: „Hey, möchtest Du gerne diese Blume haben?“ – „Nein!“ – „Okay.“

Du wirst außerdem beim Flirten besser und besser lernen, andere Menschen „zu lesen“: Ihre Stimmung besser zu erkennen und auch ihre Flirt-Bereitschaft. Du wirst mehr und mehr lernen, was Du nach einem erwiderten Lächeln sagen könntest und immer sicherer werden in diesem spielerischen Umgang. Denn klar ist doch: Wann beginnt Flirten schon mal mit einem ängstlichen Gesichtsausdruck, weil man sich viel zu viele Gedanken macht? Eher nie!

Und auch, wenn der Flirt selbst absichtslos ist, heißt das ja nicht, dass er ohne Folgen bleibt: Schon so manche/r hat sich einem Flirt gedacht, wie schön das war und die andere Person so nett gefunden, dass man dann doch mehr Interesse aneinander entwickelt hat. Und das ist gerade für Singles doch die beste Nachricht!

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Wann beginnt flirten – wie fängt man an?

Flirten beginnt meistens mit einem kurzen, aber eindeutigen Augenkontakt. Wenn du flirten möchtest, dann suche Blickkontakt und setze ein verschmitztes Lächeln auf! Schon kannst du den anderen für einen Flirt gewinnen. 

Genau das scheint vielen Menschen schwer zu fallen, denn der Gedanke “jetzt sollte ich lächeln” bringt es natürlich nicht! Viel eher funktioniert es, etwas sehr Nettes über den andern zu denken und sich von diesem Gedanken zum Lächeln bringen zu lassen.  

Körpersprache ist beim Flirten ebenfalls sehr wichtig. Die meisten Flirts erkennst du daran, dass sich die Beteiligten leicht durch die Haare fahren, an den Klamotten oder mit Schmuck spielen, einander zugewandt sind und eventuell sogar hier und da unverfängliche Berührungen stattfinden. Genau diese Verhaltensweisen zeigen wir meist vollkommen unbewusst – es geht also hier gar nicht darum, bewusste Gesten aufzusetzen, sondern vielmehr, sie einfach nicht zu unterdrücken… 

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Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was beiden gefällt und für eine positive Stimmung sorgt!

 

Wann beginnt flirten – Fazit

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass ein Flirt keinesfalls mit Anbaggern zu verwechseln ist. Flirten ist ungezwungen, leicht und soll beiden Beteiligten einfach ein ehrliches Lächeln ins Gesicht zaubern! Diese spielerische Art Kontakt aufzunehmen kann sich natürlich zu etwas ernsterem entwickeln, wenn beide daran interessiert sind – im Grunde soll ein Flirt aber vor allem Freude machen und dazu einladen, den Moment zu genießen! 

Wann beginnt flirten? In der Regel mit deinem schönsten Lächeln!

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