Was ist Liebe? Willst Du die Liebe finden und fragst Dich vielleicht, was Liebe überhaupt ist und wie Du sie erkennst? Fragst Du Dich oft: „Warum finde ich keine Liebe?“ Dann kann dieser Artikel Dir sicher neue Inspiration geben!

Wie fühlt sich Liebe an? Woran erkenne ich, dass es Liebe ist? Was macht Liebe aus?

Was Liebe ist und wie sie sich anfühlt, ist zwar wohl bei jedem Menschen individuell, es gibt aber ein paar wichtige Aspekte zu wissen!

Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind von all den Hollywood-Filmen und Sitcoms schon so geprägt, dass wir Liebe gar nicht mehr erkennen können: Wir glauben, es muss vorher erst mal eine wilde Verwechslungs-Story geben oder der andere muss erst arrogant, abweisend oder vergeben sein, damit daraus eine richtige Liebesgeschichte werden kann. Oder wir glauben, die Liebe wird tragisch enden, damit es auch wirklich echt ist… Aber all das hat mit Liebe rein gar nichts zu tun.

Was Du in Filmen siehst, in Gedichten liest oder in Pop-Songs hörst, ist nicht unbedingt das, was Liebe tatsächlich ist. Und Liebe tut auch nicht weh – im Gegenteil!

 

Was ist Liebe – als Gefühl?

Es gibt viele verschiedene Arten von Liebe: Die „romantische“ Liebe zwischen zwei Partnern, die Liebe zwischen Kindern und Eltern, die Liebe zu Geschwistern, die Liebe zu Freunden, die Liebe zu einem Haustier, die Liebe zum eigenen Beruf, die Liebe zu einem Hobby oder einem bestimmten Teil der Welt….

Liebe spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle – doch der Begriff wird häufig auch missbraucht, verwechselt oder die Liebe als solche für Dinge verantwortlich gemacht, mit denen sie überhaupt nichts zu tun hat. Höchste Zeit also, sich mal etwas genauer mit der Liebe zu beschäftigen und ein paar Missverständnisse aufzuklären.

Ich bin quasi hauptberuflich Liebesforscherin und nehme Dich heute mit auf meine Forschungsreise!

Was ist Liebe – für Dich?

„Was ist Liebe – in Deiner Welt?“ das ist eine der ersten Fragen, die ich den Teilnehmern in meinem Workshop „Mission Liebe“ stelle, denn vieles von unserem Beziehungsleid entsteht daraus, dass wir Dinge über die Liebe „gelernt“ haben, die damit nicht viel zu tun haben. Und dass dies dann einen dramatischen (und meist schlechten) Einfluss auf unsere Beziehungen hat. Doch dazu gleich.

Liebe ist ein Gefühl, eine Fähigkeit, eine Entscheidung und eine „Energie“:

Schauen wir zunächst einmal auf den Aspekt des Gefühls – dass Liebe ein Gefühl ist, klingt zwar im ersten Moment sehr banal, ist aber wichtig, wenn Du der Antwort auf die Frage wirklich näher kommen möchtest:

Denn ein Gefühl ist etwas, das in Dir passiert. Du fühlst Deine Gefühle. Gefühle entstehen in Deinem Körper und werden von Dir in Dir wahrgenommen und erlebt.

Das bedeutet: Nichts und niemand kann Deine Gefühle machen. Und auch niemand sonst kann Deine Gefühle fühlen.

Nur Du fühlst Deine Gefühle.
Und Du fühlst nur Deine Gefühle.

Das bedeutet auch: Deine Gefühle entstehen in Dir entsteht und können nur von Dir in Dir wahrgenommen wird. Die Liebe ist also nicht „da draußen“ – sondern „hier drinnen“: in Dir. Das bedeutet auch: Da Du nur Deine Gefühle fühlen kannst, kannst Du nicht die Liebe eines anderen Menschen fühlen!

Wenn ein anderer Mensch Dich liebt, fühlt er Liebe zu Dir (in seinem Körper). Wenn Du einen anderen Menschen liebst, fühlst Du Liebe zu ihm (in Deinem Körper). Du fühlst Dein Gefühl in Dir zu dem, was jemand für Dich darstellt, Dir zeigt, sagt oder für Dich tut.

Das ist wichtig, weil wir das oft verwechseln: Wir können zwar „nachfühlen“, wie es jemandem geht – aber das ist nur unsere Interpretation: Wir fühlen immer nur das, was wir fühlen würden. Der andere fühlt vielleicht etwas ganz anderes als wir. Deshalb ist kein Gefühl bei zwei Personen genau gleich – schon gar nicht, wenn es um die Liebe geht.

Wenn jemand Dich liebt und Dir gefällt das und Du liebst diesen Menschen auch, dann fühlst Du Dich von ihm geliebt und fühlst Liebe zu ihm (oder ihr natürlich). Aber eben immer nur das, wie Du es für Dich interpretierst.

Was ist Liebe? Wikipedia sagt:

„Liebe ist ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit und zu jemandem, die über „Zweckmäßigkeit“ und „Anziehung“ hinaus geht.“ Die Verbundenheit ist es, die aus der Liebe mehr als nur ein Gefühl macht: Verbundenheit ist auch eine Entscheidung.

Warum ist es so wichtig, das zu betonen? Weil wir – wenn es um die Liebe geht – das mit dem Fühlen oft durcheinander bringen:

Vielleicht empfindest Du das, was der andere tut, als liebevoll. Vielleicht aber auch nicht! Du könntest die Taten und Worte eines anderen Menschen genau so gut auch als albern, kitschig, übergriffig oder nervig empfinden – selbst wenn dieser Mensch in seiner Welt Dir gegenüber „aus Liebe“ handelt.

Du könntest auf das, was jemand Dir zeigt oder sagt, mit einem liebevollen Gefühl in Dir reagieren – oder eben gerade nicht. Im Verhältnis zu unseren Eltern erleben wir genau das oft: Ein Elternteil tut oder sagt etwas (vermeintlich) aus Liebe – aber wir fühlen uns gar nicht geliebt… wir fühlen uns z.B. bevormundet oder kontrolliert und sind genervt.

Dein Gegenüber kann Deine Aussagen und Aktionen als Zeichen der Liebe verstehen und selbst auch Liebe empfinden und dann erwidern – oder eben auch gerade nicht. Verhält sich ein Mensch, den Du begehrenswert findest, auf eine Art, die Du als „liebevoll“ empfindest, dann wirst Du vermutlich selbst auch liebevolle Gefühle entwickeln. Doch Du selbst entscheidest, ob und was Du fühlst.

Siehe dazu auch das großartige Buch „Die 5 Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman

Was ist Liebe für mein Gegenüber? Wir werden niemals genau wissen, wie sich etwas bei (bzw. in) jemand anderem anfühlt. Deshalb lässt sich die Frage eben auch nicht so ganz so kurz oder pauschal beantworten.

Was ist Liebe? Erst mal ein Wort, das einen bestimmten Zustand beschreiben soll, den man erlebt.

Aber jeder erlebt diesen Zustand vermutlich etwas anders… und für manche gehören eben durch frühkindliche Prägungen auch Gefühle und Zustände dazu, die vielleicht gar nicht viel damit zu tun haben. Du kannst der Antwort allerdings näher kommen durch die Umkehrung der Frage – nämlich: 

 

Was ist Liebe nicht?

Es ist zum Beispiel keine Liebe, wenn Du

  • versuchst, jemand anderen dazu zu bringen, dass er sich so verhält, wie Du es gerne hättest oder wie Du es für richtig hältst (auch wenn das aus Deiner Sicht noch so gut für diesen Menschen wäre).
  • dauernd Angst hast, dass der/die andere Dich verlässt und Du diesem Menschen ständig schlechte Gefühle einredest, weil Du eifersüchtig bist.
  • versuchst, jemanden dazu zu bringen, dass er/sie mit Dir zusammen ist, obwohl er/sie gar nicht will.
  • Dich bemühst, jemand zu werden, der „gut genug“ oder passend für jemanden ist – obwohl Du eigentlich gar nicht so bist oder sein willst.
  • ständig Angst hast, dass Du Deinen Partner wieder „verlieren“ könntest.
  • jemand anderem sagst, was er tun oder lassen muss, wenn er Dich liebt oder Du sie/ihn.
  • das Gefühl hast, dass Dein Partner sich ändern müsste – und es ist genauso wenig Liebe, wenn Dein Partner Dir ständig sagt, dass Du Dich ändern müsstest.

Gerade Verlustangst und Eifersucht sind echte Liebeskiller. Dabei geht es auch um ein Missverständnis: Die Verwechslung von Liebe und Beziehung.

Angst, den Partner zu verlieren

 

Liebe und Beziehung sind nicht dasselbe

Oft, wenn ich Menschen in meinen Workshops frage, „Was ist Liebe für Dich?“, geht es in der Antwort meist um Beziehung. Das ist aber ziemlich fatal, denn Liebe ist bedingungslos – Beziehung ist es nicht. Und sollte es auch nicht sein.

Wir verwechseln die Begriffe Liebe, Partnerschaft und Beziehung häufig, weil sie oft falsch verwendet werden:

  • Liebe ist (siehe oben) ein Gefühl (und noch etwas mehr). Dein Gefühl. Und es ist eine Verbundenheit.
  • Beziehung ist eine Situation zwischen Dir und jemand anderem. Beziehungen hast Du mit allen Menschen um Dich herum.
  • Eine Partnerschaft ist eine Beziehung, die von dem Gefühl der Liebe und des „Teamgeist“ geprägt ist.

Um in einer Partnerschaft zu sein, musst Du Deinen Partner auch als solchen behandeln: Als Partner – gleichwertig – auf Augenhöhe. Ihr „spielt im gleichen Team“ und wollt das Beste füreinander und miteinander. Und manchmal ist „das Beste“ für den anderen auch etwas, an dem man selbst nicht beteiligt ist: Liebt man seinen Partner, gönnt man ihm alles. Und am Ende gewinnt man so mehr Freiheit, mehr Freude und mehr Stärke. Genau das macht eine echte, liebevolle Partnerschaft aus – wie heißt es so schön: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.

Also man könnte quasi sagen: Liebe in der Beziehung bedeutet, wenn man dem Partner alles Gute gönnt, sich ihm verbunden fühlt, mit ihm/ihr etwas zusammen meistern / erreichen möchte und diesen Menschen annimmt, wie er gerade ist.

Was ist der Unterschied zwischen „Partnerschaft“ und „Beziehung“?

Beziehungen haben wir zu allen Menschen. Wenn Liebe und Beziehung sich miteinander vereinen, dann entsteht genau das, wonach wir uns alle sehnen und was vermutlich auch Du mit der Frage danach wirklich gesucht hast: Dass Du mit einem Partner in Liebe verbunden bist und Ihr beide dadurch stärker, freier und besser seid als alleine.

Und das ist der Moment, in dem Liebe mehr wird, als nur ein Gefühl: Damit aus einer ersten Verliebtheit wirklich Liebe werden kann, braucht es Commitment: Ein „sich wirklich einlassen wollen aufeinander“. Liebe benötigt Güte, Geduld und Verständnis – aber auch die Fähigkeit, sich abzugrenzen und sich selbst nicht aufzugeben.

Was ist Liebe in der Partnerschaft?

Partnerschaft ist Teamwork – und genau damit drückt man in der Partnerschaft auch die Liebe aus: Man ist ein Team, spiel in derselben Mannschaft. Es muss wichtiger sein, mit dem Partner zu wachsen und als Team zu agieren, als „Recht zu haben“.

Deshalb ist Liebe mehr als nur ein Gefühl – sie ist ebenso eine Fähigkeit und eine Entscheidung.

 

Was ist Liebeskummer?

Wenn Dein Partner nicht mehr „in Deinem Team“ spielen möchte: Natürlich ist das traurig und enttäuschend, wenn bei einem Partner die Liebe nicht mehr da ist und er/sie die Beziehung deshalb beenden möchte. Es fühlt sich furchtbar an. Es gibt sogar Menschen, die trennen sich, obwohl sie sich lieben. Sie sagen: Sie lieben sich – aber das reicht eben nicht. Und manchmal stimmt das sogar: Wir fühlen uns magisch von jemandem angezogen – doch der Lebensstil, die Bedürfnisse und Ziele passen einfach nicht zusammen. Da ist etwas zwischen uns und wir gönnen dem anderen alles – aber eine Beziehung miteinander und auf Dauer funktioniert einfach nicht.

Jemanden zu lieben, muss nicht automatisch bedeuten, mit diesem Menschen auch eine Beziehung zu führen! Denn jemandem zu sagen, dass man ihn liebt bedeutet auch nicht: „Du musst bei mir bleiben und das tun, was ich brauche – auch wenn Du gar nicht willst“. Das wäre ziemlich daneben – und hat weder etwas mit Partnerschaft noch mit Liebe zu tun, oder?

Sag nie „Ich liebe Dich“, wenn Du in Wahrheit etwas ganz anderes meinst.

Wahrscheinlich hast Du jetzt auch zustimmend mit dem Kopf genickt – und doch passiert so etwas in Ansätzen immer wieder: Wenn wir uns nach der Liebe fragen, dann fragt man sich in Wahrheit manchmal: „Was muss ich tun, damit der andere sich mir gegenüber so verhält, wie ich es brauche (auch wenn er vielleicht gar nicht will)?“

Zum Beispiel:

  • Wie kann ich dafür sorgen, dass der andere mit mir zusammen sein will?
  • Wie kann ich dafür sorgen, dass der andere seinen Partner verlässt?
  • Was kann ich tun, damit der andere mir mehr Sicherheit, mehr Geborgenheit, mehr Exklusivität zuspricht?

Aber genau das ist nicht Liebe. Jemanden zu lieben bedeutet auch, zu erkennen, dass der andere für sich ein toller Mensch ist – aber dass zu einer Beziehung eben zwei gehören, die das Gleiche wollen…

 

Was bedeutet es, zu lieben?

Früher habe ich gedacht, Lieben würde bedeuten, dass ich will, dass es dem anderen gut geht. Doch was, wenn mein Partner eben gerade eine Phase hat, wo es ihm nicht so gut geht? Und wenn diese Phase vielleicht sogar wichtig ist für ihn? Wenn ich dann glaube, zu lieben bedeutet, ich will, dass es dem anderen gut geht, kann das auch ganz schön schief gehen… Es kann dazu führen, dass ich an meinem Partner herum manipuliere und darüber völlig das eigentliche Gefühl und das Wesen von Liebe vergesse.

Für mich hat zu lieben daher inzwischen den Aspekt, dass ich mein Gegenüber „annehme“ – auch wenn mir das in bestimmten Situationen nicht so gut gefällt oder schwer fällt, weil der andere eben gerade nicht genau so ist, wie ich es gerne hätte oder wie ich es „richtig“ fände.

Wie kann ich lieben – was gehört dazu?

  • Das Gefühl der Verbundenheit und des Glücks, wenn ich mich dafür entscheide.
  • Wenn ich meinem Gegenüber das Beste gönne – selbst wenn es mal nichts mit mir zu tun hat.
  • Wenn ich mein Gegenüber akzeptiere und respektiere: seine Art, seinen Geschmack, seinen Charakter, seinen Weg, seine Vergangenheit, seine Wünsche und Bedürfnisse. Das heißt nicht, dass ich sie erfüllen, verändern, rechtfertigen oder ertragen muss, wenn ich nicht will.
  • Liebe ist Commitment: dass ich zu diesem Menschen stehe, ja sage zu ihm und ihm Mut mache. Das meint nicht, dass ich mich selbst dafür verleugne, klein mache oder für ihn lüge.
  • Meinen Partner zu lieben bedeutet, dass ich ihn als gleichwertigen, freien Menschen betrachte, der mit mir in einer Beziehung steht, die – wenn alles gut geht – eine Partnerschaft ist, die so lange bestehen wird, wie sie für beide von Vertrauen, Wachstum, Zuneigung, Akzeptanz, Anziehung etc. geprägt ist.
  • Liebe ist vollkommenes Einverstanden sein mit dem was ist. Das heißt nicht, dass ich nichts ändern darf!

Was ist Liebe zu mir selbst: Wie geht Selbstliebe?

Selbstliebe bedeutet, dass ich all das, was ich für diesen Partner tun würde, auch für mich tue. Wenn ich es für einen anderen tun würde – und wenn ich erwarte, dass ein anderer, ein eigenständiger, freier Mensch, das für mich tun würde, wenn er sagt „Ich liebe Dich“ – dann ist es doch an sich gar nicht so viel verlangt, wenn ich dasselbe für mich tue:

  • Dass ich mich annehme, auch wenn mir das in bestimmten Situationen schwer fällt, weil ich gerade nicht so bin, wie ich es gerne hätte oder wie ich es richtig fände.
  • Dass ich mir das Beste gönne.
  • Dass ich mich respektiere – meine Art, meinen Geschmack, meinen Charakter, meinen Weg, meine Vergangenheit. Dass ich meine Wünsche und Bedürfnisse respektiere und akzeptiere – auch wenn ich sie nicht immer erfüllen kann.
  • Dass ich zu mir stehe, ja sage zu mir und mir Mut mache.
  • Dass ich mich als gleichwertigen, freien Menschen betrachte und mir vertraue, nach Wachstum strebe, mir Zuneigung und Akzeptanz zeige.

Warum sollte ich das nicht tun? Es wäre ja gar nicht so schwer… ich bin ja immer da. Deshalb ist Liebe kein Zufall! Liebe entsteht unter anderem dadurch, dass ich Nähe zulasse und dass ich mich selbst für „gut genug“ befinden kann.

Denn die Liebe fragt nicht nach „Qualifikation“ – sie ist ein Gefühl. Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, schau mal hier nach dem nächsten Termin >>>>

Was denkst Du?

17 Kommentare

  1. Ein liebes Hallo euch allen.
    Liebe ist, was es ist. Auch, wenn geschrieben wurde, was es nicht sein soll. Eines ist sicher es ist immer was, denn Liebe ist unvergänglich. Denn man braucht sie wie die Luft zum Atmen. Das bemerkt man erst, wenn man eines nicht mehr hat. Ob es nun weniger Luft zum Atmen ist, oder des anderen Liebe. Ich weiß Günter, dass es ein wenig spät ist für diese Zeilen. Im Grunde ist das doch ganz einfach mit Liebe kommt man auch an Menschen die mit Gott nichts, oder nur wenig am Hut haben. Bildlich gesprochen versende einfach deine Liebe an alle wo es hin soll und du bist der Heilige deiner Gemeinde. So wünscht es sich Gott auch da bin ich mir sicher. Euch allen frohe Festtage Grüße ich euch aus Berlin Konstantin

    Antworten
  2. Hallo Nina,

    ich finden deinen Artikel zu „was ist Liebe?“ absolut toll geschrieben und auch mal eine andere Sicht auf die Definition Liebe. Viel zu oft hören wir „wenn er mich Liebt, dann ….“ oder „wenn sie mich wirklich Liebt, wird sie schon….“. Mir gefällt deine Sichtweise auf die Liebe sehr.

    Liebe Grüße

    Antworten
  3. ein guter Artikel, wobei ich der Auffassung bin, dass das erste “was Liebe nicht ist“ zu ambivalent formuliert ist. Wenn es darum geht dem anderen zu sagen was er zu studieren hat, mit wem er Kontakt haben darf, dann steckt dahinter keine Liebe. Wenn ich mich in eine Beziehung meines Partners gegenüber Dritten einmische, so ist das nicht Liebe. Mische ich mich hingegen ein wie ein von mir geliebter Mensch sich mir gegenüber verhält, z.b. sich zum Besuch ankündigen und nicht erscheinen noch absagen, so hat das sehr wohl etwas mit Liebe zu tun, mit Selbstliebe. Schlucke ich kommentarlos dieses Verhalten, so kann man von Fremdliebe sprechen im Sinne von Leidenschaftsfähigkeit aber zu Lasten der Selbstliebe. Liebe zwischen zwei Menschen umfasst Streitereien wo es eben gwnau darum geht was das Beste sei, ohne Streit auf längerer Strecke sind es Verlustängste.

    Antworten
  4. Hallo, mit der Frage habe ich mich immer wieder beschäftigt. Den Artikel fand ich gut. Er hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt. Liebe Grüsse aus Osnabrück

    Antworten
  5. Liebe Nina,

    mir hat dein Blog zu, „was ist Liebe?“, sehr gefallen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich eine etwas andere Sicht auf manche Punkte besitze. Hast du schonmal daran gedacht motivational Speaker zu werden? Ich finde du hast diesen Text hier sehr gut formuliert. Würdest du bei einem Poetry Slam mitmachen, würdest du direkt weiter kommen, wäre ich die Jury. Ich hoffe noch weitere Blogs von dir lesen zu dürfen, und damit verabschiede ich mich. Bis zum nächsten Mal!!!

    MfG

    deine fredi helgi Brechbein

    Antworten
  6. Hallo, zu der Sache das andere Menschen die Gefühle von anderen Menschen nicht spüren können sage und schreibe ich Ihnen dass Sie damit falsch liegen. Natürlich, wenn Sie von 100% ausgehen. Selbstverständlich.
    Mit der Zeit in einer Partnerschaft lernt man die andere Person kennen. Man spürt wie es Ihr oder Ihm geht, und das teilweise intensiv. Je nachdem was beide für Erfahrungen im Leben gemacht haben, ist diese Berührung näher. Daher kann auch dieses Berührt werden entstehen, dieser Eindruck. Eine Berührung die teilweise länger anhält.
    Und dieses geschriebene von Ihnen, nutzt meine lernende Freundin voll aus, sich von den Gefühlen fremder Männer berühren zu lassen. Und mir in dieser Sache in die Augen sehen zu können und mich anzulügen. Nur weil sie vielleicht Ihnen, oder anderen unerfahreneren fremden glaubt. Und das führt zu Problemen, immer wieder.
    Das empfinde ich als Problem. Das ist eine Sache die die hohe Zahl der Scheidungen in diesem Land und diese Ghettomädchenmasche begünstigt. „Das ist doch alles Liebe !“, so ein Quatsch. Das ist Unverständnis, und unerfahrenheit mit so etwas großem wie Liebe umzugehen. Also verständnislos.

    Dazu muss ich aber schreiben das meine Freundin schwer einen Zusammenhang mit anderen Teilen dieser Seite herstellen kann, weil sie einfach nicht weitergelesen hat. Und schon gar nicht zwischen den Zeilen. Also, wie soll sie das auch verstehen können wenn sie die andere Personen, wie deren Leid zum Beispiel, nicht versteht.

    Also was soll das ?
    Ich wünsche den Paaren dass sie einen Weg finden „anständig“ miteinander zu reden. Damit sie verstehen können wie es dem Partner/in geht, und wie er oder sie sich fühlt.

    MfG,
    Manuel

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  7. Au ja- ich hinterlasse mal einen Kommentar…

    Liebe…- ein Gefühl? oder mehr?

    eine Entscheidung… (ich entscheide mich dazu…- zu lieben. freundlich zu sein. mich liebevoll zu verhalten…

    wenn ich mich entscheide zu lieben…- dann folgt eine Tat…

    Liebe …._ kein Gefühl, sondern eine Einstellung.

    Gott ist die Liebe in Person schlechthin.
    Die Liebe will….daß es dem anderen gut geht.
    Die Spielregeln bzgl. der Liebe….- nachzulesen in der Bibel.

    Die Liebe sucht das Beste des anderen…, will zurechtbringen.

    Gott liebt jeden Menschen auf dieser Erde…_ aber nur wenige nehmen diese Liebe an, erwiedern sie. Eine sehr einseitige Liebe… Weißt Du, was es bedeutet, jemanden zu lieben- und die Liebe wird nicht erwiedert..?

    Antworten
  8. Was ist Liebe? Darüber haben schon viele Denker und Philosophen nachgedacht, und jeder fand eine andere Antwort.
    Heinrich Heine meinte: „Liebe ist in Frankreich eine Komödie, in England eine Tragödie, in Italien eine Oper und in Deutschland ein Melodram.“

    Der Artikel hat mir gefallen.
    Liebe Grüsse aus Osnabrück

    Antworten
  9. Was die „Liebe“ (genauer: Partnerschaft) angeht ist es einfacher, auf ein Gefühl zu verzichten als eine Gewohnheit augzugeben.

    Antworten
    • Was für eine traurige Schlussfolgerung….

      Antworten
  10. „Liebe ist Freiheit und wahre Liebe lässt frei.“ Ich glaube, da ist viel wahres dran. Wirkliche Freiheit erfährt der Mensch dann, wenn er an nichts gebunden ist und wahre Liebe kann jeder nur in sich selbst finden. Die Angst etwas zu verlieren, bedeutet Mangelbewusstsein und je mehr man sich mit Gedanken des Mangels und des Verlusts beschäftigt, desto mehr zieht man davon an. Akzeptiert und liebt man aber sich selbst bedingungslos, können sich Verlustängste gar nicht einstellen, denn man ist sich selbst genug und an einem Punkt, des tiefsten Vertrauens und der inneren Freiheit. Ich finde, man sollte den Partner als Bereicherung, Geschenk und Chance zum Wachstum betrachten, aber niemals als Eigentum oder Vorteil. Persönliches Wachstum, eines unserer Grundbedürfnisse, ist immer nur in einer Beziehung, mit einem Partner möglich, der uns hilft, uns selbst zu erkennen und heil zu werden. In erster Linie sollten wir uns selbst lieben und anerkennen und das von niemandem erwarten. Auch Liebe von jemand anderes sollte man nicht erwarten. Liebe kommt von selbst oder nicht. Alles andere macht unglücklich und hat nichts mit Liebe zu tun.

    Antworten
  11. Hi,

    gute Abgrenzung mit der Aufzählung, was Liebe nicht ist.
    Das ist viel konkreter, als ein Gefühl zu beschreiben.

    Interessant wird es auch, wenn man beginnt, körperliche Nähe ohne Beziehung zu erleben.
    Da rede ich noch nicht einmal über Sex.

    Einfach nur Nähe. Aber eben ohne das sonstige TamTam das in eine Beziehung zu pressen.

    Bei den Gefühlen, die sich da auftun, stellt sich die Frage nach Liebe, oder das was man vorher dafür hielt, nochmal ganz neu.

    Grüße

    Antworten
  12. Liebe Nina,

    wollte folgendes zu dem Beitrag sagen: sicherlich ist es richtig, dass man den anderen nicht gehört und ihn auch nicht zu dem machen sollte, wie man es selbst gerne möchte. Aber ein Partner mischt sich auch immer in das Leben des anderen ein. Man hat z. B. eine gemeinsame Wohnung, ein Auto, ein Sparkonto etc. man verändert Dinge in der Wohnung. Bei einer Trennung muss sich jeder wieder selbst eine neue Wohnung suchen, ein Auto etc. Das ist manchmal finanziell nicht möglich, weil man bei einer Trennung auch nur noch ein Einkommen hat. Wenn man also sein Leben mit jemanden teilen möchte, gehört man irgendwie doch zusammen. Oder man führt eine Partnerschaft ohne dass man sich eine Wohnung teilt und ohne dass man sich andere Dinge teilt. Dann kann jeder nach einer Trennung auch in seiner eigenen Wohnung bleiben und jeder kann sein Leben genauso weiterführen wie zuvor. Das wäre die einfachste Variante und in der heutigen Zeit, wo sich ständig Menschen trennen, auch die vernünftigste. So sehe ich das jedenfalls.

    Antworten
  13. Hallo Nina,
    Gut ,das Du das hier nochmal so toll zusammengefasst hast,
    kann ich es mir immer wieder vor Augen führen, an jedem Ort der Welt.
    Gestern Abend habe ich erstmal meine bitterlich weinende und enttäuschte Tochter trösten müssen, ihre Ergebnisse im Wettkampf brachten ihr keine Medaille dieses Jahr. …
    Dafür waren meine Erkenntnisse aus Deinem Seminar sehr hilfreich.
    Vielen Dank
    Liebe Grüße
    Anne Kremer

    Antworten
    • Hallo Matthias, du hast es gut erklärt, die Liebe kann man besser erklären : was sie nicht ist… als sie selbst aber schau was in der Bibel steht : 1 Korinther 13:4-8 ,, Die Liebe ist geduldig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig. Sie prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen , benimmt sich nicht unanständig , hat nicht ihre eigenen Interessen im Sinn…. sie erträgt alles, hofft alles, glaubt alles, erduldet alles. DIE LIEBE versagt NIE „

      Antworten
      • zufällig antwortet Dir hier ein Pfarrer, der gerade eine Kurzandacht für einen Gemeindebrief über denMonatsspruch von august schreiben muss: „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“. (1.Joh. 4, 16) Man hat sich hier bemüht, alle Arten von Empfindungen und Gefühlen durchzuspielen. Was ist Liebe, was ist Liebe nicht usw. Nun stehe ich vor dem Dilemma, den Vielen, die einen Gemeindebrief erhalten, mitzuteilen, dass Gott Liebe ist.
        Weiß jemand eine sprachliche Lösung, die heute versanden werden kann, die bei Menschen, die keinen Zugang zu Gott haben, ankommt?
        Gruß
        Günter

      • Lieber Günter,
        für mich hiess es immer, Gott ist da, wo Liebe ist. Und Liebe bedeutet letztlich, dass ich den anderen so annehme, wie er ist. Das heisst nicht, dass ich mich mit jedem beschäftigen muss oder jeden in mein Haus einladen muss… aber es heisst, dass ich akzeptiere, dass nicht jeder so ist wie ich und dass ich damit jederzeit in Frieden sein kann und jedem das Beste wünsche.
        Die Physik zeigt uns, dass es unglaubliche Kräfte im Universum gibt – warum rast das Elektron um den Atomkern ohne sich jemals davon zu entfernen – aber auch ohne ihm auf die Pelle zu rücken? Die beiden ergänzen sich so WUNDERbar zu allem, was wir kennen… zu allem Leben. Und vielleicht ist es ja Liebe, die die beiden so zusammenhält? 😉

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