Teufelskreis Zurückweisung: „Ich werde immer abgelehnt!“

von | Kontaktaufnahme & Flirt, Selbstvertrauen & Selbstwert | 46 Kommentare

Viele Menschen haben Angst vor Zurückweisung und bei manchen Menschen ist diese Angst vor Zurückweisung offenbar auch begründet: Wer sich in so einer Situation befindet, der leidet – und das ist nicht lustig und auch nichts, worüber man sich lustig machen sollte. Ein Teil des Problems der Zurückweisung ist allerdings auch direkt ein Teil der Lösung…

 

 

Zurückweisung hat immer zwei Seiten

Es gibt den Menschen, der zurückgewiesen wird – und den der zurückweist. Manchmal kommt es auch vor, dass wir uns zurückgewiesen fühlen, obwohl der andere gar nicht mal bemerkt hat, dass wir uns eine bestimmte, eine andere Reaktion von ihm / ihr erhofft haben.

In diesem Artikel geht es daher nicht darum, wie böse doch Menschen sind, die zurückweisen, sondern wie Du Deine Situation und Dein Verhalten verändert kannst, um diesem Teufelskreis der Zurückweisung bzw. des Schmerzes zu entkommen. Und vielleicht stößt Dich das ein oder andere erst mal vor den Kopf – doch bevor Du mich verfluchst: Ziehe in Betracht, dass ich nicht hier bin, um Dich zu ärgern, sondern Dich zu unterstützen, wie ich schon tausenden Menschen vorher helfen konnte, ihr Selbstbild positiv zu verändern und ihren Mut und ihr echtes Selbstbewusstsein zu finden!

Eine Sache, die ich in der Psychologie gelernt habe und die mich erst mal fast erschreckt hat, ist:

Jede Situation findet zu 90 % im eigenen Kopf statt:

Im Fall von Menschen, die Angst vor Zurückweisung haben, sie das meistens so aus: Sie haben irgendwann – meist recht früh in ihrem Leben – folgende oder ähnliche Situationen erlebt:

  1. Sie fanden jemanden besonders toll und haben sich zu dieser Zeit leider noch keine Gedanken darüber gemacht, was dieser andere will, braucht oder wie er/sie so drauf ist. In der Kindheit fehlt uns bekanntermaßen Menschenkenntnis, denn all das lernen wir ja erst mit der Zeit.
  2. Sie haben sich sehr viele Gedanken darüber gemacht, was sie selbst gerne hätten. Auch das ist vollkommen normal: Als Kinder sind wir kleine Narzissten – alles dreht sich um uns. Das ist auch richtig so (als Kind).
  3. Sie haben die Erfüllung all ihrer Wünsche und Bedürfnisse auf diesen einen Menschen projiziert. Das machen viele Menschen bis heute… und lernen immer wieder schmerzhaft, dass das nicht klug ist.
  4. Sie sind voller Hoffnung und Erwartungen auf diesen Menschen zugegangen…
  5. …und abgewiesen worden.

So oder so ähnlich geht es vielen Menschen. Dass man sich gerade in der Kindheit oder frühen Jugend noch nicht bewusst darüber ist, dass man erst mal überlegen sollte, was der andere vielleicht will, ist übrigens ganz normal. Die meisten Menschen haben so eine Erfahrung in der Kindheit oder in der frühen Jugend machen müssen.

Was uns häufig unterscheidet ist, wie schwer die Niederlage(n) war/en und wie schwer der Einzelne sie nimmt. Manchmal sind die Wurzeln sogar in der eigenen Familie: Das Gefühl, nicht angenommen und geliebt zu werden, nicht gut genug zu sein und die Sehnsucht, irgendwo Bestätigung und Zuneigung zu finden, die beständig unerfüllt bleibt.

Auch, wer z.B. in der Kindheit durch sein Aussehen, eine Krankheit, seine sozialen Verhältnisse oder seine Herkunft von anderen Kindern oder sogar Erwachsenen diskriminiert oder gemobbt wurde, kann lernen: „Ich werde immer abgewiesen. Ich bin nicht gut genug.“

Das ist hart. Und das tut weh. Zurückweisung tut immer weh – und das kann jeder nachvollziehen. Gerade, wer in der Kindheit solche Erfahrungen machen musste, hat eine große Sehnsucht danach, angenommen zu werden – ist aber oft manchmal bereits so entmutigt, dass er sich in eine Opferrolle begibt oder selbst zum „Ablehner“ wird: Er misstraut anderen Menschen grundsätzlich und begegnet ihnen nach Möglichkeit nur selten und wenn, dann mit sauertöpfischer Miene. Manchmal geht es so weit, dass man der Meinung ist, die Welt schuldet einem etwas… sie schuldet einem endlich Annahme und ein positives Erlebnis. Gerade, wenn man sich doch bemüht…

Der Knackpunkt liegt hier: Nur weil Du jemanden besonders interessant findest und weil Du Dich bemühst, hast Du keinen Anspruch darauf, dass der andere Deine Gefühle erwidert oder tut, was Du Dir wünschst.

Manchmal glauben wir das: „Ich habe mir doch so viel Mühe gegeben, warum wird das nicht honoriert?“ Wer das Gefühl hat, beständig und von allen Zurückweisung zu erfahren, der fühlt sich ausgegrenzt und sieht andere Menschen häufig als unfair und gemein an.

 

Das Problem dabei:

Wenn Du Dein Gegenüber, von dem Du möchtest, dass er Dich mag, so betrachtest, als wäre er eine/r von denen, die Dich grundlos und sowieso ablehnen werden (und unfair und gemein sind), dann wirst Du vermutlich nicht gerade locker, entspannt und charmant auf diesen Menschen zugehen.

Nein, wahrscheinlich wirst Du entweder gar nicht auf diesen Menschen zugehen – oder Du wirst auftreten

  • mit finsterer Miene oder schlotternden Knien
  • die Ablehnung schon erwartend
  • ängstlich und verkrampft
  • verschlossen
  • oder allenfalls mit einstudierten „Tricks“

All das ist nicht sehr anziehend.

Versetz Dich mal in Dein Gegenüber:

Er/sie kennt weder Deine Vorgeschichte, noch Deine Ängste oder Deine Glaubenssätze. Gar nichts. Dieser Mensch sitzt an einem schönen Tag irgendwo und denkt an nichts Böses und muss aus dem Nichts eine Entscheidung treffen ob er jemanden kennen lernen bzw. mit Dir flirten möchte.

Welche Entscheidungskriterien gibst Du diesem Menschen an die Hand? Was ist in diesem Moment „Dein Angebot“, das Du zeigst?

Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe, dann möchte ich zum Beispiel gerne Menschen kennen lernen, wenn sie mir ein gutes Gefühl vermitteln:

Menschen, die mich auf irgendeine Art positiv berühren, weil

  • sie mich zum Lächeln oder zum Lachen bringen,
  • sie eine tolle Ausstrahlung haben,
  • sie vielleicht besonders attraktiv sind,
  • ich etwas von ihnen erfahre, lerne
  • ich auf sonst irgendeine Art und Weise etwas Schönes erlebe.

Und jetzt frage Dich: Wenn Du häufig zurückgewiesen wurdest, hast Du es bei Deiner Kontaktaufnahme geschafft etwas in der Art zu vermitteln?

Oft hoffen Menschen, die „immer“ zurückgewiesen werden, dass andere positiv auf sie reagieren, wenn sie sich Mühe geben. Aber das ist nicht so:

Niemand möchte Zeit mit jemandem verbringen müssen, nur um seine „Bemühungen“ zu honorieren.

Und so wird häufig der Versuch und die Bemühung nicht honoriert und das Bild des Abgewiesenen – „Keiner mag mich. Alle hassen mich. Immer werde ich abgewiesen.“ – verstärkt sich. Und so kommt es mehr und mehr zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

 

Der Teufelskreis aus Einsamkeit und Zurückweisung

Wer schon öfter zurückgewiesen wurde, ist nicht nur gekränkt. Es ist auch einsam.

Einsamkeit ist etwas anderes, als nur alleine zu sein.

Einsamkeit bedeutet, sich so zu fühlen, als ob niemand etwas mit einem zu tun haben möchte und es gäbe nichts, was man dagegen machen kann. Es reflektiert auf das eigene Selbstbild: Man hält sich selbst bald für einen Menschen, mit dem eh keiner was zu tun haben will und erzählt sich genau diese Geschichte dann selbst… so sinkt das Selbstwertgefühl immer weiter und genau dadurch wird man allerdings auch immer bedürftiger…

Einsamkeit ist wie ein großes schwarzen Loch in einem selbst – und dieses schwarze Loch vergrößert stetig die Angst vor Zurückweisung, denn es saugt so ziemlich alles Gute auf, dass da noch ist:

Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Lebensfreude, Mut, Leichtigkeit, Spielfreude, Fantasie, Lockerheit… alles wird nach und nach von diesem schwarzen Loch aufgesaugt.

So zumindest hat es mir ein Klient einmal erzählt, der zu mir kam, um seine Angst vor Zurückweisung aufzulösen – und ich konnte diese Erklärung gut nachvollziehen. Vielleicht geht es Dir ähnlich.

Besonders stark ist dieses Gefühl dann da, wo Du in Situationen bist, die eigentlich günstig dafür wären, jemanden kennen zu lernen: Der Schmerz, dass es schon öfter nicht geklappt hat und die Angst davor, wie Du Dich fühlen wirst, wenn es schon wieder nicht klappt, sorgt dafür, dass Du diese Situationen mehr und mehr meidest.

Es geht also schon gar nicht mehr um die reine Angst vor Zurückweisung, sondern um die Angst vor noch mehr Einsamkeit. Doch durch die Vermeidung wird auch die Einsamkeit immer größer.

Und irgendwann kommt zu dieser Angst und Einsamkeit ein weiteres Gefühl: Wut.

Wut ist ein Gefühl, das aus Enttäuschung entsteht und die darunter liegende Emotion ist Traurigkeit. Doch da Du irgendwann nicht mehr traurig sein möchtest, wirst Du wütend.

Die Wut und „das schwarze Loch“

Du bist ein Stück weit auch wütend auf Dich – aber vor allem bist Du wütend auf die vermeintlichen Verursacher Deiner Einsamkeit und Deines „schwarzen Loches“:

  • wütend auf die Menschen, die Dich in der Vergangenheit abgewiesen haben
  • vielleicht auch wütend auf Deine Eltern, die Dir nicht besonders viel Selbstvertrauen beigebracht haben
  • Du bist wütend auf alle, die Du eigentlich gerne kennenlernen möchtest
  • Du bist wütend auf alle, denen es gelingt
  • Du bist wütend auf alle, die Dir sagen, dass Du es verändern kannst (zum Beispiel auch auf mich)
  • Du bist wütend auf Gott, das Universum oder das Schicksal

Doch mit so viel Wut und der dann folgenden Aggression, mit der Du der Welt dann begegnest, möchte erst recht niemand etwas mit Dir zu tun haben. Ob Du es glaubst, oder nicht: Deine Wut „transportiert“ sich – selbst wenn Du jemandem gegenüber freundlich auftrittst – unser Unbewusstes spürt solche Dinge. Selbst wenn Dein Gegenüber bewusst gar nicht weiss warum, kann es sein, dass er/sie von Dir zurückweicht, wenn Du unterschwellige Aggressionen in Dir trägst.

Und so wirst Du noch weiter abgewiesen – denn ob Du willst oder nicht: Deine Wut, die damit einhergehende Aggression und Deine Bedürftigkeit sind spürbar für Dein Gegenüber und jagen so auch den freundlichsten Menschen in die Flucht. Aggression erzeugt Ablehnung.

Niemand möchte jemanden kennenlernen, der aggressiv ist oder der einen dafür benutzen möchte, dass „schwarze Loch“ in sich zu stopfen. Und am Ende ist es Deine eigene Enttäuschung, die verhindert, dass Dir irgendetwas anderes widerfahren kann, als das, was Du am allerwenigsten willst: Zurückweisung.

Es ist dann die berühmte „selbsterfüllende Prophezeiung“ und dann schaltet sich etwas ein, dass sehr menschlich ist:

Unser Bewusstsein arbeitet assoziativ und es will sicher sein

Was bedeutet das? Es heisst, dass wir „Erfahrungswerte sammeln“, bewerten und dann generalisieren:

Wenn Du eine schlechte Erfahrung gemacht hast und Du glaubst, dass sie Bedeutung hat, dann wirst Du sie Dir merken und ziehst Rückschlüsse daraus. Danach wirst Du nach weiteren Bestätigungen Deines Rückschlusses suchen – wenn Du also z.B. auf jemanden zugehst und wirst abgewiesen und Du ziehst den Rückschluss: „Ich werde immer abgewiesen, weil…“ dann suchst Du in Zukunft nach „Beweisen“, die zeigen, dass dieser Rückschluss stimmt und die Situation „immer“ so ist, denn das gibt Dir Sicherheit.

Dumm ist es nur, wenn der Rückschluss einer ist, der Dir keinen Handlungsspielraum mehr gibt. So kommt es häufig, dass Menschen, die betroffen sind (z.B. vom „ich werde immer abgelehnt“) auch „unbelehrbar“ erscheinen:

Ihr Geist wehrt sich dagegen, dass es eine andere Möglichkeit oder einen Ausweg geben könnte, weil sie schon so viele „Beweise“ gesammelt haben und ihre Beweisführung ihnen zwar ein trauriges Schicksal, aber auch eine gewisse „Sicherheit“ beschert. Etwas Neues, anderes auszuprobieren und anzunehmen erscheint ihnen absurd und sinnlos, so dass sie sich oft nicht damit beschäftigen möchten.

Das ist zwar psychologisch nachvollziehbar – aber auch traurig. Nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Umwelt… den aus der Zurückweisung wird eine selbsterfüllende Prophezeiung.

 

Der Ausweg

Es gibt Wege heraus aus diesem Teufelskreis, doch dafür müsstest Du bereit sein, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Du abgewiesen wurdest:

  • Es liegt nicht an den Männer bzw. den Frauen
  • Es liegt nicht daran, wie Du aussiehst
  • Es liegt nicht daran, dass die anderen „einen scheiß Geschmack“ haben
  • Es liegt nicht daran, dass sich heute grundsätzlich keiner mehr einlassen will
  • Es liegt nicht an Deinen Geschlechtsgenossen
  • Es ist auch kein Schicksal

Es liegt daran, dass Du nie gelernt hast, wie Du Situationen richtig einschätzt und einen guten Moment findest, auf jemanden zuzugehen.

Es liegt vielleicht auch daran, dass Du kein Gespür dafür entwickeln konntest – und deshalb kaum eine Ahnung davon hast, was die Menschen wollen und brauchen, von denen Du Dir Zuwendung, Aufmerksamkeit und Angenommen-sein wünschst. Wenn Du sehr starke Angst vor Zurückweisung hast, dann ist Dein Fokus immer nur darauf und Du siehst die andere Person oft gar nicht wirklich.

Auch, wenn Du Dir jemanden wünschst, der „besser“ ist als Du, wirst Du immer gewisse „Schwierigkeiten“ haben, weil diese Person vermutlich Bedürfnisse hat, die Du nicht erfüllen kannst. Manche Männer (nein, nicht alle) sind sehr affin für äußerlich sehr attraktive Frauen – doch eine sehr attraktive Frau wünscht sich zumeist einen sehr attraktiven Mann. Wenn Du ein „Model“ willst, aber selbst kein Model bist, hast Du einige andere Möglichkeiten, für ein Model attraktiv zu sein: Neben der Option selbst sehr schön zu sein, könntest Du alternativ auch reich, mächtig, berühmt oder einfach sehr, sehr witzig und unterhaltsam sein – oder extrem gut im Bett… 😉 Je nachdem, welche Bedürfnisse die jeweilige Dame am meisten hat.

Viele Frauen sagen, sie suchen jemanden „auf Augenhöhe“ – doch tatsächlich meinen sie damit fast immer, „leicht nach oben“ zu blicken. Doch was kannst Du als Frau einem Mann bieten, der Dir etwas bieten können soll? Hast Du Dir darüber Gedanken gemacht? Und ist das, was Du glaubst zu bieten, überhaupt interessant für einen Mann – oder finden das nur andere Frauen toll!? Wenn Du in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hast, und jetzt wütend und misstrauisch Männern gegenüber bist, warum soll ein Mann Dich kennenlernen wollen?

Letztlich strebt jeder Mensch durch eine Partnerschaft eine „Verbesserung“ auf irgendeine Art an.

Wer würde sich denn auch verschlechtern wollen? So wird es ganz unromantisch – aber eben realistisch: Wir müssen unserem „Subjekt der Begierde“ etwas anbieten können, das ihn/sie interessiert, den sonst erfahren wir Zurückweisung, weil unser Gegenüber eben nicht das will, was wir ihm/ihr anbieten.

  • Wer durch sein schlechtes Selbstbild wenig Selbstwertgefühl hat,
  • Wer nicht weiß und anbieten kann, was das andere Geschlecht wirklich will und braucht
  • Wer nur auf seine eigenen Bedürfnisse fokussiert ist
  • oder verbittert ist und die anderen als „Gegner“ ansieht

…der hat nunmal von Natur aus schlechte Karten und wird immer wieder mit Zurückweisung bestraft.

 

Was nach einem ausweglosen Dilemma klingt, ist es nicht.

Das Problem bei der Veränderung dieser Situation liegt lediglich darin, dass Du als Betroffener den Mut haben musst, Dir selbst einzugestehen, dass es nicht mehr an den anderen liegt und dass es auch kein „Schicksal“ ist, sondern dass Du in der Vergangenheit einen der oben genannten Fehler gemacht hast.

Und Fehler machen wir alle. Dir ist etwas Unschönes passiert, als Du es nicht besser wusstest oder sogar ohne dass Du es beeinflussen konntest. Und Du kannst jetzt entscheiden, ob Du Dein ganzes Leben – Dein Denken, Fühlen und Handeln – immer wieder von dort aus rechtfertigen und wiederholen willst, oder ob Du da raus willst.

Es war nicht Deine Schuld, dass es so gekommen ist – aber es liegt einzig in Deiner Verantwortung, es zu ändern.

Kein Mensch auf der Welt hat sich jemals aus einer schlechten Situation herausgejammert oder herausgeschmollt… Deine Wut auf die Welt und/oder Dich selbst wird Deine Situation nicht verbessern. Wenn Du die innere Größe hast, die Trauer hinter Deiner Wut anzuerkennen und die Missverständnisse aufzulösen, wirst Du Dich aus dieser Situation befreien.

Schau Dir an, wo diese Einstellung ursprünglich entstanden ist und wie Du Dich aktuell verhältst.

Frage Dich selbst, was ein Mensch, der sich in Dich verlieben können soll, möglicherweise braucht – Du bist nicht der einzige, der schlechte Erfahrungen gemacht hat… Jeder Mensch hat eine gewisse „Kontaktblockade“ und ist ein Stück weit misstrauisch. Das hat nichts mit Dir persönlich zu tun – aber wenn Du erwartest, dass Du von anderen „mit offenen Armen“ empfangen wirst und jeder sich so verhalten soll, wie Du es gerne hättest, wird das nicht funktionieren.

Natürlich wäre Coaching eine Unterstützung in diesem Prozess – ich weiß aus Erfahrung, dass nicht jeder Mensch das Budget und/oder den Mut dafür hat. Deshalb habe ich eine App entwickelt. Hol Dir die kostenlose LOVE COACH APP – dort findest Du das MUT:ICH Programm, das Dir Schritt für Schritt zeigt, wie Du Dein Leben ändern kann.

Die App findest Du kostenlos im Google Playstore – sowie im AppStore für iPhones und iPads  – das Programm funktioniert außerdem auch auf dem Computer in jedem Browser!

46 Kommentare

  1. Ich kann mich selbst in einigen Textpassagen wieder erkennen. Was mir allerdings fehlt, sind konkrete Tipps wie man das „Problem“ angehen kann.
    Es heißt „Du bist selber Schuld, weil du dieses und jenes gemacht und/oder nicht gemacht hast.“ und „Keiner will dich haben, wenn du so bist wie du jetzt bist.“
    Ok, das habe ich verstanden. Und nun? Brauche ich wieder eine extra App für die Misere?
    Der Text ist für mich persönlich sehr negativ aufgebaut und nach dem Lesen habe ich nicht das Bedürfnis zu sagen „So, jetzt gehe ich es an!“ Sehr schade

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  2. Der Artikel ist offen und ehrlich geschrieben. Das ist natürlich unangenehm. Auch mir.
    Aber es nützt ja nichts, sich etwas vorzumachen.

    Bei mir ist unklar, inwiefern ich autistische Züge habe. Zur Abklärung stehe ich inzwischen auf einer Warteliste. Aber bei Erwachsenen ist eine Diagnose viel schwieriger. Vielleicht werde ich es nie definitiv wissen: Es könnte nämlich auch ein Entwicklungstrauma sein (dafür gibt es einige Indizien). Oder beides. Oder keins von beidem. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein unsozialer Mensch … ich habe keine Ahnung.

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    • Mich erschreckt dieser Artikel ungemein. Die Ansichten & Werte, die hier versucht werden zu vermitteln haben absolut nichts mit Selbstliebe zu tun & vermitteln ein vollkommen falsches Bild. Jeder Mensch ist einzigartig und hat einen von Geburt an festgelegten Wert. Weder Status, Geld noch Aussehen verändern diesen. Wer seinen Wert kennt & auch vermittelt, der wird automatisch in Beziehungen rutschen, die dieselben Werte teilen. Abfuhren sind normal & man muss auch selbst überlegen, wie oft man eigentlich anderen Menschen schon eine Abfuhr erteilt hat. Es kann nunmal nicht jeder passen & je älter man wird, auf mehr Kriterien achtet man (Beziehungseigenschaften). So wie man ist, ist man auch gut so. So wie man ist, sollte man sich lieben. Man ist nicht erst liebenswert wenn man das und das ändert. Diese Liebe zu sich selbst verdient jeder zu Stunde 1.
      Wenn du deinen Wert von anderen abhängig machst, dann wirst du niemals glücklich.
      Man zieht das an, was man ausstrahlt. Und auch wenn die Partnersuche mal länger dauert, das hat oft alles einen Grund.

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  3. Oh wow man ist selber schuld.Ja dann Rätsel gelöst.Und vorher noch so schön verschachtelt mit Sprüchen wie ,,ja tut weh und ist nicht lustig etc“ nur um dann doch drauf zu hauen.Ist ja nett verschleiert,bin ja gar nicht asozial zu leiten sie schon auf dem Boden liegen und nach Hilfe suchen.Ähm?!Opfern die Schuld zu geben ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft.Nein keiner ist schuld angelehnt zu werden der sein Herz öffnet,selbst wenn er Ängste ausstrahlt.Schuld sind die die nicht erkennen wie wundervoll du bist weil DIE das Problem sind!!!

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    • Ah schau, da ist sie: Die Wut von der ich geschrieben habe. Ich verstehe dich.

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      • 0oh Schreck!
        Erkenne mich wieder! Bin alleinerziehend und meiner Tochter 13 das einzige Vorbild! Sie steckt mit mir im schwarzen Loch!!

    • Ein sehr guter und endlich mal in die Tiefe gehender Artikel zu dem Thema, das mich mein Leben lang verfolgt (oder ich es mich verfolgen lasse). Die Wut von der du schreibst ist riesig, ich spüre wie ich immer erbitterter und wütende werde und dadurch immer mehr Männer abschrecke. Ich werde mal versuchen ein paar deiner Tipps aus deinen YouTube Videos anzuwenden.

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      • Bei mir auch so!! Ich erkenn mich oft gar nicht wieder …

    • Danke dir liebes.Genau das habe ich heute gebraucht :)) Fühl dich gedrückt

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  4. Hallo,
    es geht bei mir gar nicht um das romantische Zusammensein. Ich scheine immer sehr leicht ersetzt werden zu können (auch bei Freunden). Daweil habe ich so eigentlich alles: Durchschnittlich gutes Aussehen, einen Job, Humor, Fitness, Hobbies, Ziele, Träume und doch bin ich irgendwie anders als alle anderen. Ich habe nichts gemeinsam mit niemandem. Vielleicht liegt es am Land? Ich bin sehr viel im Internet unterwegs, seit 4 Jahren kaum reale soziale Kontakte obwohl ich mich wirklich bemühe. Dating Apps sind zu großer Druck, führen zu nichts, Freunde findet man dadurch kaum. Freunde finden wurde noch erschwert durch das Virus. In meinen jüngeren Zwanzigern war ich recht beliebt, hatte viele Freunde durchs Studium und seit ich umgezogen bin, bin ich komplett einsam. Es wird jedes Jahr schlimmer. Es tut echt weh immer alleine zu sein. Geburtstage, sonstige Feiern, Silvester, Weihnachten…alles mit mir selber. Ich habe wirklich gelernt, mit mir selber zu leben, aber geht das wirklich für immer?
    Das ist der ewige Circle of Depression. Je weniger ich Kontakt mit anderen habe, desto weniger will ich andere treffen aus Angst, dass die mich eh nicht wirklich mögen. Mir wird immer gesagt: Du bist doch eine hübsche junge Frau, du hast es so einfach. Aber was hab ich davon, wenn die Definition von „nicht-einsam“ körperlicher Kontakt zu sein scheint. Dadurch entstehen keine Freundschaften, keine Intimität, keine Erlebnisse. Sobald das körperliche aufhört, hört auch der Kontakt auf.

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    • Liebe Lisa, diese Woche (13.10.) erscheint die Podcastfolge: „Wie man als Erwachsener (neue) Freunde findet“
      Ich könnte mir vorstellen, dass die sehr hilfreich für Dich ist.

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  5. Hallo Nina, ich bin seit 6Jahren Single und habe es immer mit Humor genommen und auch zum teil genossen.
    Ich bin von Menschen über meine Leichtigkeit, Humor und Lebensfreude bewundert wurden.
    Ich bin mit einem Lachen auf Frauen zugegangen,und drotz Abweisung mit einem Schmunzel wieder gegangen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Also was du oben schreibst trifft nich immer zu.
    Das ich jetzt nach 6 Jahren Ablehnung von den Frauen frustriert bin ist wohl verständlich.
    Denn der Frust kommt nicht gleich sonder erst nach vielen Abweisungen wenn man merkt das etwas nicht in Ordnung ist und sich die Frage stellt was.
    Ich bin viel auf Reisen und lerne immer Leute kennen die sagen mir Wie ich bin und warum ich in Deutschland keine Frau und auch keine Freunde kennen lerne, warum?
    Weil die Menschen im Ausland Erlich sind.
    Mir hat eine US Amerikanerin,welch ich nur kurz kennen gelernt habe gesagt, das ich weltweit Kontakte finde und Menschen kennenlerne werde aber nie in Deutschland.
    Sie hat mir auch gesagt warum die Deutschen ein problem mit mir Haben.

    Es liegt nicht immer an dem was du oben schreibst sondern auch mal an dem Gegenteil.
    Es ist der NEIT!
    Ich bin sehr locker und humorvoll gehe immer gut gekleidet und bin,für Deutschland,zu offen. Ich soll,.So wurde mir Schon oft gesagt einen Tiefenendspannten Eindruck hinterlassen.

    Warum, ich stehe nicht mehr im Berufsleben und muß mir über Geld keine Gedanken machen und das strahle ich wohl aus,so der Eindruck der Mitmenschen.
    Ich prahle nicht und zeige nicht bewusst wie es mir finanziell geht,aber man lebt halt locker und losgelöst und das ertragen die Menschen nicht und weisen einen deshalb ab.

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    • Lieber Ronny, Du hast Deine Erklärung gefunden – dann brauchst Du jetzt nichts mehr tun. Natürlich kannst Du dabei bleiben. Dann wünsche ich Dir alles Gute.

      Du hast noch weitere Kommentare geschrieben, die ich nicht freigebe, weil sie Dein wahres Gesicht zeigen.

      Antworten
  6. Ich kann inzwiswchen keiner Frau mehr vertrauen. Das haben unzählige Spielchen die mit mir gespielt wurden aus mir gemacht. Online sind manche Frauen schnell dabei von Treffen etc zu reden, abersetzen es dann niemals in die Tat um. Entweder wird rumgedruckst wenn es konkret wird, oder kurz vorher abgesagt.
    Und ich stelle nur eine Frage: Wenn die kein Treffen will, warum redet sie dann davon? Das is einfach nur scheiße. Respektlos und verletzend. Inzwischen hab ich dadurch einen echten Hass auf Frauen entwickelt, schon deshalb weil man solches Verhalten unmöglich vorhersagen kann. Wie soll man echtes Interesse von geheucheltem unterscheiden? An der Länge der Telefongespräche? Selbst stundenlange geben keine Klarheit.
    Dieselben Frauen die immer von festern Beziehung, Treue und Ehrlichkeit labern nehmen es selbst nicht so genau mit diesen Werten. Einziges Indiz: Diese Frauen haben oft eine Karriere beim Psychologen hinter sich. Depressionen, Persönlichkeitsstörungen usw usw. Tickende Zeitbomben die zwnagsläufig früher oder später explodieren und die Psyche von jedem der ihnen nahesteht mitreißen.

    Antworten
    • Lieber Adam, vielleicht fällt Dir auf, dass viele andere Männer in Beziehungen mit Frauen sind. Meiner sieht sogar ganz glücklich dabei aus. Mir ist bewusst, dass Online Dating viele Menschen dazu verführt, nicht unbedingt ihr bestes Gesicht zu zeigen – allerdings trifft das Frauen genauso wie Männer. Ich glaube, dass Du schon sehr früh sehr verletzt worden bist und Dir Liebe wünschst von Menschen, die Du in Wahrheit gar nicht magst… vielleicht, weil Du schon in Deiner Kindheit enttäuscht wurdest – und das ist traurig. Aber Dein Hass, den Du hier verbreitest, den haben 95 % der Frauen auf der Welt absolut nicht verdient.

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  7. Permanent abgelehnt werden zieht tiefe Spuren durch die Psyche und man stumpft komplett ab. Das hat in Coronatagen auch nen tollen Vorteil. Die Isolation ist man sowieso gewohnt und wenn jemand stirbt ist es einem völlig egal.
    Die Menschen benehmen sich zunehmend scheiße und das ist nicht nur mir aufgefallen. Modewörter wie „Ghosting“ und „Benching“ machen die Runde, Leute sind nur noch ein Produkt das bei Gefallen erworben und dann wieder weggeworfen wird.
    Aber natürlich ist immer der Geschlagene Schuld an der Behandlung.

    Antworten
  8. Herzlichen Dank liebe Frau Deissler ❣️ Ich habe viel von Ihrem tollen geschriebenen Artikel gelernt. Sie haben meine Augen geöffnet. Sie haben meine irrenführenden Gedanken und Gefühle in der richtigen Wege geführt ❣️
    Ich finde es,dass jeder Mensch wunderschön, einzigartig und perfekt ist❣️ Wir sollen einfach zu jeder Situation bereits sind, eine gute faire Kompromisse zu finden. Als Asiatin, nehme ich mein sehr strenger deutscher Mann NICHT ZU ERNST ❣️

    Antworten
    • Entschuldige bitte für meinen Schreibfehler.
      Ich meinte,

      „einen guten fairen Kompromiss zu finden“.

      Und

      „meinen sehr strengen deutschen Mann NICHT ZU ERNST ❣️

      Danke und alles Gute für Sie liebe Frau Deissler ❣️

      Antworten
  9. Das was in dem Artikel steht, dachte ich früher auch, aber es stimmt nicht. Ich habe nach langer Reflexion die Erfahrung gemacht, dass ich mir immer unbewusst Männer ausgesucht habe bzw. interessant fand, die voller Selbstzweifel steckten. Natürlich habe auch ich früher daran geglaubt, dass es an mir liegen würde und ich zuviele Selbstzweifel gehegt habe, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ich sprühe nur so vor Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, begegne den Menschen freundlich, aber auch ehrlich gegenüber.. ich versuche niemanden zu gefallen und sage immer – charmant verpackt- meine Meinung. Die Männer die mich ablehnten brauchten allesamt ständig die Bestätigung von mir, wirkten stets schwach und in sich gekehrt. Ich hatte bei jedem Mann das Gefühl, dass sie von Anfang an Angst hatten mich zu halten, einer bestätigte es mir sogar ganz offen. Wenn Du das volle Gesamtpaket als Frau mitbringst, dann findest Du in der heutigen Zeit einfach kaum noch einen Kerl, der auf gleicher Ebene mithalten könnte. Das ist ein Phänomen und ich sehe es mittlerweile überall! Die tollsten Frauen, die wirklich alles zu bieten haben sind Single und Frauen die nichts taugen, nimmt man sich als Beziehungspartnerin. Das liegt auch an dem ganzen dämlichen Feminismus, dadurch sind die Männer heutzutage nicht mehr das was sie früher mal waren und „trauen sich quasi nur noch an Frauen 2. und 3. Klasse ran, weil sie neben den Erstklassigen gnadenlos untergehen würden“. Es ist verdammt schade, aber die 68er Generation hat leider vieles zerstört und kaputt gemacht und die damaligen Werte direkt mit übern Jordan geschmissen. Eine echt blöde Zeit für uns taffe Frauen.

    Antworten
    • Ich kann Yvonne Böttcher nur zustimmen! Alles was sie geschrieben hat trifft genau auf mich zu.
      Ich kann mit Zurückweisung sehr gut umgehen, was solls dann Maschiert man einfach weiter. Doch es ändert nichts an der Situation in der man steckt das man weiterhin alleine ist.
      Ich bin eine ehrliche, humorvolle, kommunikative und Hilfsbereite Frau…ich laufe auch nicht abweisend durch die Welt Geschichte. Man sagt immer Karma hier, Karma da und Irgendwann….scheiß was auf Irgendwann…das irgendwann stellt sich einfach als zu lange heraus. Wenn es ein Karma gäbe müsste ich überhäuft werden mit Liebe und Aufmerksamkeit und dem ganzen anderen Dingen!!!!

      Antworten
    • Vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Frauen nur für die tollsten halten und auch den tollsten Kerl erwarten?
      Persönlich kenne ich es nur so, das wenn nicht in den ersten 5Minuten alles passt wird man von den Mädels gleich wieder weggeworfen. Ein Kennenlernen ist zu anstrengend, weil ja genug andere Kerle und hübschere rumlaufen.
      Onlinebörsen machen offensichtlich was in der Realität abläuft. Wisch und weg.

      Antworten
      • Ich finde es das blablabla echt zum kotzen.
        Es wird viel Blödsinn geschrieben um sich wichtig zu tun.
        Ich gehe locker lachend fröhlich und gut gelaunt auf Frauen zu,und was passiert?
        Ich bekomme eine Abfuhr!
        Es gibt Typen von Männer die nicht bei den Frauen beliebt sind.
        Ich gehöre leider dazu.
        Das gelaber was immer geschrieben wird,von locker etc. Alles sch……

        Frauen haben ganz besondere Vorstellungen vom mann und wenn da nur die Augenfarbe nicht passt,aber alles andere,ist es nicht der Traummann.

        Es zählen nicht mehr die inneren Werte,leider!
        Also was lernt mann daraus, keine Rücksicht auf die Frauen zunehmen.
        Ich baue meinen Frust damit ab,das ich nur noch Umweltschädlich lebe ohne Rücksicht auf Verluste.
        Wenn also die Kinder dieser Frauen in den Krieg ziehen oder mit der Klimakatastrophe zuleben haben,werde ich sehr laut lachen.

      • Was für ein trauriger Mensch… Ronny zeigt sehr deutlich an seinem eigenen Beispiel, wie Enttäuschung zu Verbitterung wird und Verbitterung zu Hass. Aber ja Ronny. Sie haben natürlich Recht: Frauen haben besondere Vorstellungen und innere Werte zählen bei Frauen gar nichts.
        Zum Glück sind Männer anders – für Männer zählen bei Frauen wirklich innere Werte…

  10. Eine Kleinigkeit, die mir beim Lesen aufgefallen ist:

    Ablehung/Zurückweisung zu persönlich zu nehmen, zeugt von schlechter Kritikfähigkeit.
    Gerade bei dem Punkt, wenn man immer und immer wieder wegen-was-auch-immer abgelehnt wird, sind viele Betroffene „eingeschnappt“. Und das meine ich nicht mal böse oder vorwurfsvoll. Klar ist es ärgerlich, wenn das gesetzte Ziel erneut nicht erreicht wird. Hier sollte man sich aber nach dem Warum fragen und dementsprechend nachgehen. Viele Punkte häufen sich, das sind die offensichlichen „an der Oberfläche“. Oftmals findet man die Antwort schon dort.

    Ich meine aber auch jene, die tiefer gehen. Körpersprache wurde schon angesprochen, aber auch Halbwissen, unbewusstes jammern und das alle-anderen-sind-schuld/böse-nur-ich-nicht-Prinzip gehören dazu. Jeder Mensch ist auf seine Weise interessant – Sympathie ist der Schlüssel. Der eine kann gut Konversationen führen, der andere hat ein tolles Hobby, der nächste ist ein Organisationstalent. Mein Tipp an dieser Stelle nennt sich Spiegelbild. Was ich von anderen erwarte, sollte auch ich halbwegs selbst erfüllen können. Nicht umgekehrt, denn den Gegenüber kann man nicht ändern.

    Viel Erfolg und bleibt gesund! Das ist das Wichtigste! 🙂

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  11. „Nur weil Du jemanden besonders interessant findest und weil Du Dich bemühst, hast Du keinen Anspruch darauf, dass der andere Deine Gefühle erwidert oder tut, was Du Dir wünschst.“

    Das sehe ich grundsätzlich auch so aber darin liegt nicht ein Teil der Lösung begraben denn dessen dürften sich viele die Ablehnung erfahren bewusst sein. Mir selbst ergeht es auch so. Ich hab mir mein Leben lang schwer getan Partner zu finden und Freundschaften ergeben sich schon gar nicht. Ich kann mich mit jemandem super verstehen und plötzlich taucht derjenige unter. Ich kannte jemanden, flüchtig, seit 17 Jahren, dann ergab sich ein näherer Schreibkontakt, hatten täglich, eine Woche, 1-2 Din A4 Seiten geschrieben und plötzlich kam nichts mehr. Klar, macht man sich Gedanken, liest sich seinen Text durch, fragt sich , habe ich was falsches gesagt, habe ich den anderen unbewusst mit irgendwas beleidigt.

    Es ist nicht zu eruieren woran es liegt. Ich bin eine Frau, habe eine normale Statur, ein attraktives, gepflegtes Äußeres, bin gebildet aber aufgrund Krankheit berentet und hatte mein Leben lang noch nie einen richtigen Freund. Und ich bin weiß Gott kein Mensch der an andere eine große Erwartungshaltung hat.

    Ich bin aber der Meinung, dass wiederkehrende Zurückweisungen eben auch dazu führen können, dass man sich selbst anfängt zurückzuziehen. Es kann zu Traumatisierungen führen, es kann zur Vereinsamung führen. Das kann keiner nachvollziehen der er es selbst nicht kennt. Ich versuche trotz allem offen auf andere Menschen zuzugehen. Entweder man dreht sich desinteressiert weg oder, wie beschrieben, es ergibt sich ein Schreibkontakt und plötzlich wird dieser unvorhergesehen abgebrochen.

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    • Salü Pia. Volltreffer. Du hast mir aus der Seele geschrieben. Liebe Grüße. Tom

      Antworten
  12. Liebe Nina,
    ich finde Deinen Beitrag sehr interessant und ja, Energien die man ausstrahlt, geben Resonanz auch Murphys Gesetz ist soweit klar. Meiner Meinung nach ist es dennoch falsch die Kernaussage zu treffen, Ansprüche und Bedürfnisse sollte man (sowieso) nicht haben und ändere Dich und Deine Energie. Der Beitrag der jungen Frau mit Behinderung zeigt: das ist gar nicht möglich und aus meiner Sicht auch für alle anderen nicht nötig, denn das Bedürfnis nach Liebe, Nähe, sozialen Kontakten und Integration sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen und ja in einer Partnerschaft darf ich auch „erwarten“ (den Anspruch haben) etwas davon zu finden.

    Richtig, wenn das dann unausgewogen ist, dann ist (vor allem Bereitschaft zu Veränderung) „Arbeit“ gefragt aber bitte nicht bis zur Selbstaufgabe!

    Zurückweisung schon wenn ich das Wort in seine Bestandteile zerlege hat etwas mit Weisung – Befehl/wegschicken und Zurück – zu dem Punkt, an Du warst, bevor wir uns trafen.

    Das Recht angebotene Liebe, nicht anzunehmen und jemanden zurückzuweisen, (das sehe ich genau wie Du) ist völlig legitim. Ich erlebe Zurückweisung von beiden Seiten mal von mir ausgehend mal von anderen Menschen. Wie geht man damit um?

    Man muss sich und den/ die Anderen annehmen wie/wer es ist! Vielleicht ist er überfordert vielleicht unterfordert vielleicht nur nicht bereit für Gefühle, obwohl der andere es sagt…

    Zu der jungen Frau zurück: Wenn ich eine (pflege)bedürftige Frau bin, dann ist es so, aber das ist eben ganz und gar nicht alles was sie ist. Und richtig, finde heraus was Du noch alles bist, dann rutscht die Bedürftigkeit aus dem Vordergrund in die Reihe mit vielen vielen anderen tollen Dingen, die Du noch bist!

    Entscheidend ist der Umgang von allen Seiten mit Bedürfnissen und Erwartungen/Anspruch. Was suche ich:

    – einen Pfleger, der mich liebt
    – einen Mann der mich liebt
    – einen Mann der mich pflegt und liebt oder
    – jemand der mich (einfach) so annimmt/anerkennt wie ich bin und für die Pflege findet sich auch (ggf.) eine Lösung!

    Zurückweisung ist auch mutig, es tut weh zurückgewiesen zu werden und es tut auch weh jemanden zurückzuweisen – niemand (gesundes) verletzt gern jemand anderen, und dennoch ist es unausweichlich, wenn man, man selbst bleiben will.

    Anerkennen was ist! (Ohne (Be)Wertung)

    Antworten
  13. Hallo,

    ich habe vor kurzem eine Frau, Anfang 30, alleinerziehend, Tochter 3 Jahre, kennengelernt.
    Wir kamen uns recht schnell nahe, was von ihr ausging und ich hatte auch in den ersten 10 Tagen mehrmals Kontakt zu ihrer Tochter.
    Ich habe mich dabei auch recht schnell verknallt und auch ihr Verhalten und ihre Aussagen signalisierten größeres Interesse.
    Ich habe es ihr auch auf verschiedene Arten gezeigt und gesagt und ihr wirklich Wertschätzung entgegengebracht. Habe sie auch bezüglich Sorgerecht mit ihrem Ex, seelisch unterstützt, da sie in dieser Zeit einen Gerichtstermin hatte.
    Nach diesen 10 Tagen wollte sie nun vom einen auf den anderen Moment 2-3 Wochen Zeit für sich.
    Ich glaube, in diesem Fall, lag es nicht an mir
    Wie soll man dieses Verhalten deuten?

    Antworten
    • Hallo Lucky,

      vielleicht könnte das Thema Narzissmus in dueeem Zusammenhang interessant gür dich sein. Google es dich mal und informiere dich vor allem über die verschiedenen Formen des Narzissmus. Vielleicht passt es ja..
      LG Britta

      Antworten
  14. Fantastischer Artikel zum Teufelskreis Zurückweisung !

    Jetzt weiß ich endlich, was ich seit 1985 falsch mache.

    Wo lernt man sich so gut in Menschen hineinzuversetzen?

    Hier wird das Problem an der kausal behandelt – SUPER!

    Antworten
  15. Liebe Frau Deißler,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Gern würde ich etwas an meiner Situation ändern, weiß aber nicht, was ich anderen zu bieten hätte: Ich bin ans Haus gebunden, da von Geburt an körperlich schwerstbehindert und selbst bei alltäglichen Verrichtungen auf Hilfe angewiesen. Obwohl mittlerweile 32 Jahre alt, lebe ich noch bei meinen Eltern, die mich pflegen. Mir gegenüber lassen sie sich zwar nur selten etwas anmerken, aber ich weiß, dass ich sogar meinen Eltern eine große Last bin. Schon häufig hörte ich meinen Vater sagen, er wünschte, sie hätten mich abgetrieben. Außer zu meinen Eltern habe ich zu niemandem persönlichen Kontakt. Privat kann ich neue Menschen ohne Begleitung und Hilfe meiner Eltern ausschließlich über das Internet kennenlernen. Hier habe ich auch schon mehrfach die Bekanntschaft von Männern gemacht, die sich so lange an mir interessiert zeigten, bis sie von meinen Lebensumständen erfuhren. Selbst auf Dating-Plattformen wie Handicap-Love schreckten die ansonsten Interessierten vor einer weiteren Bekanntschaft mit mir zurück, sobald ihnen das Ausmaß meiner Behinderung und der damit einhergehenden Pflegebedürftigkeit bewusst wurde. Ausnahmslos jedes Mal wurde ich danach ignoriert, teilweise sogar geblockt. Ich weiß, dass ich anderen (zwangsläufig) tatsächlich eine große Last bin und (wie Sie ganz richtig schreiben) keinen Anspruch darauf habe, dass andere meine Gefühle erwidern oder tun, was ich mir wünsche. Wie also kann ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu einer Frau entwickeln, die zumindest einen Mann so sehr interessiert, dass er bereit wäre über meine Defizite hinwegzusehen und mich wenigstens einmal persönlich zu treffen? Für entsprechende Ideen und Vorschläge wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Herzliche Grüße
    Nina

    Antworten
    • Liebe Nina, ich kann vermutlich nicht im Ansatz ermessen, wie es Dir damit geht. Dass auch Menschen mit Behinderungen Sehnsucht nach Liebe, Zärtlichkeit und Sexualität haben, scheint in unserer Gesellschaft immer noch „tabu“ zu sein – aber es ist doch eigentlich natürlich.
      Ich verstehe, dass Deine Situation nicht leicht ist: Als Mensch, der sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird, ist es sicher nicht einfach, sich vorzustellen, dass man begehrenswert sein könnte.
      Ganz offensichtlich allerdings ist ja Dein Geist hellwach – und hier liegt viel Potenzial: Sieh Dich nicht nur als Belastung. Ich bin sehr sicher, Du bist weit, weit mehr als nur Deine Behinderung… Ich kann Dir keine „Anleitung“ geben, ich kann Dich nur ermutigen, mehr in Dir selbst zu sehen, als einen „Pflegefall“.

      Antworten
    • Liebe Nina,
      dein Bericht berührt mich sehr. Was dein Vater sagt, ist einfach nur furchtbar. Falls du damit aufgewachsen bist, kann ich besonders verstehen, dass dir das Gefühl fehlt, etwas bieten zu können, weil du durch solche Aussagen geprägt wurdest. Wie viele Schwerstbehinderte gibt es aber, die einen Partner finden und als Bereicherung empfunden werden, trotz der Pflege, die sie benötigen. Ich weiß natürlich nicht, wie stark sich deine Behinderung davon unterscheidet, aber letztlich beginnt doch auch vieles im Kopf. Ich kann mich als nichtbehinderter Mensch zwar nicht so exakt in deine Lage versetzen, aber ich glaube dennoch sagen zu können, dass sehr viel davon abhängt, was man für Glaubenssätze hat, egal in welcher Situation man ist. Den Wert trotz aller äußerlichen „Nichtfunktionsfähigkeit“ zu spüren ist die größte Herausforderung, aber doch auch das höchste Ziel. Und glaube mir, das fällt auch mir sehr schwer – ich bin äußerlich funktionsfähig, aber innerlich nicht. Es ist ein langer Weg. Aber jeder kleine Schritt lohnt sich, egal wie weit man am Ende kommt. Ich wünsche dir von Herzen das Beste, dass du deinen unveräußerlichen Wert erkennst – einfach weil du da bist und dass auch dein zukünftiger Partner dies erkennt und sich in deinen wachen Geist verliebt.

      Antworten
  16. Sehr schlechter Artikel
    trifft Null auf meine Lage zu. Ich versuch locker zu bleiben und einfach Menschen kennen zu lernen ohne irgendwelche Erwartungen dahinter. Wenn ich dann mal merke dass ich eine Frau mag versuche ich das auch zu zeigen. Und ich kassiere einen Korb nach dem anderen. Mache trotzdem weiter. Bin alles andere als schüchtern oder machohaft, verlange auch nichts von den Damen.
    Dass mir hier dann gesagt wird – wenn ich mich gerade sowieso schon scheiße fühle – dass ich mir keine Gedanken um die Gefühle anderer mache und deshalb abgewiesen werde, weil ich ein egozentrischer Dummbeutel sein soll, das ist schlichtweg eine endlose Dreistigkeit und ich finde wer auch immer diesen – nennen wir es mal mit ganz viel Wohlwollen „Beitrag“ und nicht Schund – geschrieben hat, sollte sich Schämen dass er Leute, die am Boden liegen, noch einmal einen Tritt in die Rippen gibt.

    Antworten
    • Ich habe diesen Beitrag geschrieben. Nach über 15 Jahren Erfahrung als Coach, Flirt-Trainer und Kommunikations-Trainerin.
      Es ist sehr spannend, wie man diesen Beitrag verstehen kann. Und vor allem, wie „Mann“ darauf reagieren kann. Ich muss also meinen „Beitrag“ korrigieren, damit er den Ansprüchen des Lesers gerecht werden kann.

      Hier die Korrektur des Artikels exklusiv für den Leser Sven Schwarzer und seine wertschätzende Kritik:

      Warum Du zurückgewiesen wirst: Zurückweisung durch Frauen ist wirklich eine Gemeinheit und sollte verboten werden. Bestimmt machst Du nichts falsch: Du bist alles andere als schüchtern oder machohaft und Du verlangst auch nichts. Das heisst: Du machst alles richtig. Es liegt an den Frauen. Sie wissen wahrhaft gute Männer einfach nicht zu schätzen. Frauen sind oberflächlich, grundlos abweisend und unlogisch. Es wird wirklich Zeit, dass sie sich ändern: Frauen, die einen Mann nicht kennen lernen wollen, weil sie keine Lust dazu haben oder weil ihnen der Mann oder seine Art zu Flirten nicht gefällt, sollten bestraft werden. Ändere nichts an Deiner Denkweise – es liegt nicht an Dir. Mach weiter so! Bestimmt ändern sich die Frauen bald und wenn nicht: Flirte doch Männer an, die sind ganz anders. Nicht so oberflächlich und abweisend…

      Antworten
      • Liebe Nina! Wir Menschen mit Behinderung sind leider vielen eine Last. Arbeitest du auf dem Arbeitsmarkt oder in einer Wfbm? Partnerschaft ist schon für die „Normalos“ nicht leicht, warum sollte es auch mit Behinderung anders sein? Der Umgang erleben viele als stressig, wenn sich das auch nicht alle anmerken lassen und sich oft verstellen, rumwitzeln, sich bisschen bescheuert geben oder aus Verlegenheit nicht wissen, wie sie mit einem umgehen müssen, als wäre man vom anderen Stern oder könne sich selbst nicht integrieren, was ja auch häufig stimmt. Wir sind abhängig von den „Stärken“, von den Reichen und Mächtigen. Lieber werden Flüchtlinge integriert als behinderte Menschen. Ich bin dankbar für jedes Gegenbeispiel, integrative Betriebe usw. Es braucht viel Hoffnung und ganz besonders liebe und gute Menschen, manchmal auch eine harte Schale, weicher Kern. Eine Welt in der alle teilhaben können und weniger Parallelgesellschaften. Wieviel Behinderung kann sich eine Gesellschaft leisten? Verglichen mit Verkehr und Sicherheit anscheinend wenig? Spezielle Förderungen bleiben genauso wertvoll, wie Medizin, Forschung, Technik und Integration für Behinderte jeglicher Art. Was kann ich einem Partner geben? Meine Stärken sind nicht so ausgeprägt wie meine Interessen. Doch eines ist sicher, für das eigene Lebensglück ist es von großer Bedeutung anderen Menschen Geschenke zu machen, ihnen zu helfen oder zu sagen, wie toll sie von Gott geschaffen sind! Wenn das Objekt der Begierde das nicht auch mag, würde ich ihn an deiner Stelle nicht nehmen, selbst wenn er dich für ein Abenteuer will. Entscheidend ist auch was du möchtest. Besser allein, als mit giftigen Menschen, die sich nur mit dir aus Mitleid oder Berufsgründen mit dir abgeben.
        Ich bin mir sicher, dass Arbeit und Partnerschaft zusammenhängen, keine dauerhafte Arbeit keine dauerhafte Beziehung und umgekehrt.. Ausnahmen bestätigen die Regel wie überall. Um einen Menschen zu lieben, braucht es allem voran Charakter und den haben nicht alle.

      • @Nina. Exakt . Wenigstens eine Sache habe ich jetzt verstanden nachdem ich diesen , sagen wir mal „Artikel“ , durchgelesen habe : Weil es so viele Frauen gibt ( bin mir sicher es sind zwei Drittel aller Frauen ) die einen nur wegen Aussehen , Anerkennung oder Geld wollen gibt es schwule . Tut mir Leid anders kann ich persönlich mir nicht erklären dass es seit Beginn der Gleichsetzung zwischen Mann und Frau plötzlich mehr als nur 2 Geschlechter gibt . Einfach nur abstoßend wie absurd , böse und krank Frauen sich zu unschuldigen netten sogar teilweise gutaussehenden Männern verhalten. Ich muss dazu sagen dass ich zwar keine Probleme mit Selbstwertgefühlen habe ganz im Gegenteil : Ich lebe teilweise sogar in Hochmut und habe immer und immer wieder beobachtet wie sich Frauen an Männer ranmachen die Reich sind oder Ähnliches . Ich will damit jetzt nicht sagen dass alle Frauen so sind aber wie vorhin gesagt locker 2 Drittel . An alle Männer die sich trotz Abweisungen erhoffen irgendwann die Eine zu finden : Ich wünsche euch von Herzen sehr viel Glück und an alle die Aufgeben : Wenn ihr wenigstens eure sexuelle Lust realitätsnah befriedigen wollt dann holt euch s**toys für Männer , leider ist damit nur ein Bedürfnis vollständig gelöst aber so ist das Leben nun mal . Es ist wirklich unfair . Nur Promis und Reiche kriegen ALLES was sie wollen . Ich wünsch euch allen einen angenehmen Tag und danke fürs Durchlesen , machts gut und verzweifelt nicht 😉 .

      • Nix verstanden – wie traurig. Nun ja, jeder lebt in seiner Welt.

        Aber Mensch, zum Glück sind ja wenigstens die Männer anders – Männer würden eine Frau ja NIEMALS nur wegen Aussehen, Anerkennung oder Geld wollen… äh… warte… nee, wegen Geld meistens nicht. Das stimmt.
        Aber schwule Männer, die schauen wenigstens nicht so aufs Äußere.. äh…bei anderen Männern… ja äh. Mh.

        Ich glaube, Menschen sind das Problem.
        Von daher ist der Tipp mit den Toys bestimmt der Richtige.
        Einfach Toys nehmen und abreagieren. Dann ist alles andere – hier so mit Zwischenmenschlichkeit, Liebe, Intimität, Verbundenheit, Partnerschaft und so dann auch einfach überflüssig.

        *Ironiemodus OFF.

      • Hallo Nina ,

        Ich bin nicht der jenige, der ihren Text kritisiert hat. Aber um ehrlich zu sein, kann ich den Frust und die Wut mancher Menschen schon verstehen.

        Mir geht es nämlich ähnlich wie einigen die hier geschrieben haben. Ich werde auf der Arbeit als ein geschätzter Kollege gesehen, es gibt keinerlei Probleme und auch auf Frauen zu zugehen, habe ich noch nie ein Problem mit gehabt
        Und der Witz bei mir an der ganzen Sache ist, dass ich auch weibliche Freundinnen habe die aber jeweils einen Partner haben. Momentan sind dies zwei Stück. Sie sagen mir beide, dass sie es überhaupt nicht verstehen können, dass sich so gar keine Dame für mich interessiert, ob ich ein cooler Typ sei, nett und es an meinem Aussehen auch nicht scheitern dürfte. Die haben meine Misere nämlich auch selber mitbekommen und ich habe mit denen natürlich darüber auch gesprochen. Mir geht es leider auch so das ich es mir nicht erklären kann. Ich bin gut gelaunt, habe Lust auf das Leben, hilfsbereit und freundlich und es kommt überhaupt kein Interesse zurück sobald ich näheres zeige . Ich sehe es ja ein, dass man von seinem gegenüber nicht selbige Gefühle erwarten kann, wie man vielleicht selber hat. Das ist eben so. Aber dass sich bei mir irgendwie nie irgendwo was ergeben will, das hat bei mir tageweise auch schon zu sehr viel Frust geführt.

      • Lieber Marcel, ich kann Deinen Frust durchaus verstehen. Das Problem ist halt, dass die Erfahrungen, die BEIDE Geschlechter machen irgendwie immer krasser zu werden scheinen: Frauen werden so oft wirklich DUMM angemacht, manchmal sogar bedroht, auf Online-Plattformen nach 2 Nachrichten mit unerwünschten Fotos von Geschlechtsteilen konfrontiert – so dass viele Frauen inzwischen automatisch schon abwehren, obwohl sie noch gar nicht wissen können, was Du willst. Nicht jede Abfuhr persönlich zu nehmen, ist nicht einfach…. und auch, bessere Ansprachen zu finden ist Arbeit. Aber was wäre die Alternative?

    • Sorry aber du bist definitiv wegen der Ablehnung frustriert und voller Wut(wie Sie geschrieben hat). So sehr, dass du sogar diesen ,eigentlich wohlwollenden Artikel, als Angriff interpretierst.
      Du läuft definitiv komplett in die falsche Richtung.

      Antworten
  17. Ich habe die ganzen Zurückweisungen irgendwann einfach akzeptiert. Das war bedeutend einfacher als darüber nachzudenken, warum Frauen mich zurückwiesen.

    Antworten
  18. Das ist ein total schöner, differenzierter und hilfreicher Artikel zu diesem vollkommen zerstörerischen und liebebedürftigen Thema.

    DANKE für deine Arbeit.

    Auch ich bin auf dem Weg und am Ende des Tages wollen alle vermutlich nur auf den Arm.

    Liebe und Licht

    Antworten
  19. Hallo. Ich interessiere mich für hypnose bei ständiger Zurückweisung und Einsamkeit. Was kann ich nur tun?

    Antworten
    • Das ist leicht zu beantworten: Schau doch mal hier der Seite unter Das- Angebot/Download-Produkte – es ist alles schon da…

      Antworten
  20. Schöner Artikel! Mich würde auch einmal die psychologische Erklärung für das sog. „Breadcrumbing“ interessieren und warum dieser Typus nach erfolgter Zurückweisung plötzlich die Aktivitäten nach oben schraubt. Mir ist es passiert, dass in den vergangenen Jahren zwei Frauen (ein Fall gerade aktuell), deren USP in erster Linie ihre Attraktivität war, relativ lange eine Hinhaltetaktik betrieben haben. Als ich dieses jeweils höflich mit dem Hinweis auf ein geschlossenes Zeitfenster beendet habe, hat dieses urplötzlich bei beiden den Ehrgeiz befeuert. Ich musste bei beiden die Kommunikationsversuche technologisch blocken, um es zu stoppen. Erscheint mir nicht sonderlich logisch, kann dazu aber keine wirkliche Erklärung finden/googlen. Wäre ggf. eine Idee für einen Blogbeitrag?

    Antworten

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